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TU Berlin

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Innenansichten

3,2 Millionen Euro für Gründungen

Donnerstag, 14. Juli 2011

TU Berlin ist jetzt "EXIST-Gründerhochschule"

Lichthof, beleuchtet
Zu den TU-Gründungsevents zählen auch die "Alumni.Angel.Abende"
Lupe

Die TU Berlin gehört im Bereich der Gründungsförderung zu den erfolgreichsten Hochschulen Deutschlands und darf sich "EXIST-Gründerhochschule" nennen.

Am 6. Juli wurden die Sieger des Wettbewerbs "EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule", der vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) ausgeschrieben wurde, in Berlin gekürt. Insgesamt beteiligten sich 83 Hochschulen mit ihren Ideenskizzen an dem Wettbewerb. Von diesen wurden 24 ausgewählt, ein detailliertes Konzept zu ihrer gründungsbezogenen Gesamtstrategie zu entwickeln. Eine Expertenjury wählte anschließend von diesen Nominierten zehn Hochschulen zur Förderung aus. Die drei besten wurden zusätzlich mit dem Titel "EXIST-Gründerhochschule" geehrt. Eine davon ist die TU Berlin. Für die kommenden fünf Jahre erhält die TU Berlin eine Förderung in Höhe von 3,2 Millionen Euro.

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Das Themenfeld Gründung ist ein wichtiges strategisches Element für die Positionierung unserer Hochschule. Die Auszeichnung durch das BMWi bestätigt uns darin, dass wir mit der Förderung von Unternehmensgründungen auf dem richtigen Weg sind. Diesen werden wir konsequent in den kommenden Jahren ausbauen", sagt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin.

"Gemeinsam mit Prof. Dr. Jan Kratzer vom Fachgebiet für Entrepreneurship und Innovationsmanagement wollen wir die Entrepreneurship-Lehre flächendeckend verankern, den Wissens- und Technologietransfer stärken, Ausgründungen systematisch fördern und unterstützen sowie nachhaltige Strukturen sicherstellen. Dazu binden wir unsere starken internationalen und regionalen Partner ein", so Agnes von Matuschka, Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship, das für die Koordination des Projektes zuständig ist.

"GründerUNIversum Berlin" ist der Titel des Wettbewerbsbeitrags der TU Berlin. Ziel ist es, eine nachhaltige Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit auf allen Ebenen der Hochschule und über die Campusgrenzen hinweg zu etablieren. Als Universität mit Gründertradition und den meisten Erfindungsmeldungen in der Region Berlin-Brandenburg verfügt die TU Berlin über das größte technologieorientierte Innovationspotenzial. Die Beteiligung der TU Berlin als Partner an den "Knowledge and Innovation Communities" (KIC), die Einbettung in den Campus Charlottenburg, das lebendige "B!GRÜNDET Netzwerk Berlin", die Schaffung eines Lehrstuhls für Entrepreneurship und Innovationsmanagement, die Einrichtung eines Zentrums für Entrepreneurship sowie die aktive und vielseitige Einbindung der Alumni-Gründerinnen und -Gründer sind Belege für das Engagement der TU Berlin.

Um ihr Ziel zu erreichen, will die TU Berlin ihr umfangreiches Entwicklungspotenzial im Themenfeld Gründungsunterstützung nutzbar machen. Der innovative, strategische Ansatz der TU Berlin zur Umsetzung dieses Potenzials beruht auf vier Schwerpunkten:

  • Entwicklung einer lebendigen internationalen Gründer-Community
  • Erarbeitung von effizienten und transparenten Verwertungsstrategien für die Hochschule (Wissens- und Technologietransfer)
  • Flächendeckende Verankerung des Themas Unternehmertum in der Ausbildung (Entrepreneurship School)
  • Entwicklung eines Exzellenzprogramms für Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial (Gründungspropeller)

Diese vier strategischen Schwerpunkte sind miteinander verflochten und werden durch ein professionelles Qualitäts- und Projektmanagement strukturiert und begleitet.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 7/2011

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