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TU Berlin

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Innenansichten

300 Kurse für die Weiterbildung

Donnerstag, 14. Juli 2011

Mehr als die Hälfte aller TU-Beschäftigten nahm im Jahr 2009 an weiterbildenden Maßnahmen teil

Szene aus einem TYPO3-Kurs
Mehr als 90 Prozent der weitergebildeten TU-Beschäftigten sind mit dem Angebot insgesamt zufrieden. Die meisten können das Erlernte sofort anwenden
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Stolze 60 Prozent beträgt die Beteiligung der TU-Beschäftigten an der Weiterbildung, und zwei Drittel der Teilnehmenden sind Frauen, obwohl ihr Anteil an den Beschäftigten nur etwa 40 Prozent ausmacht, 90 Prozent sind mit dem Kursverlauf zufrieden. Das sind drei der wichtigsten Ergebnisse des Evaluationsberichts über den Servicebereich Weiterbildung (Abteilung II WB) für das Jahr 2009.

Als Teilnehmerin oder Teilnehmer einer Weiterbildungsveranstaltung kennen Sie das: Am Ende eines jeden Kurses werden Sie gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Wie hat Ihnen der Kurs gefallen? Haben Sie den Kurs bis zum Ende besucht? Haben Sie Vorschläge zum Weiterbildungsangebot? Und sicher haben Sie sich schon des Öfteren gefragt, was eigentlich mit den vielen Fragebögen geschieht.

Antwort: Die Fragebögen werden ausgewertet und einmal jährlich in einem Bericht zusammengefasst, der der Hochschulleitung und dem Servicebereich Weiterbildung (II WB) zur Verfügung gestellt sowie den beteiligten Dozentinnen und Dozenten zur Kenntnis gegeben wird. Der Servicebereich Weiterbildung (II WB) nimmt die Ergebnisse als Grundlage für eine Anpassung des Kursangebots an den Bedarf und die Wünsche der Beschäftigten. Anregungen und Kritik sowohl zu Kursthemen als auch zu Formaten, zum Zeitrahmen oder zur Auswahl von Dozentinnen und Dozenten werden dabei berücksichtigt. Für die Hochschulleitung ist der Bericht ein wichtiges Indiz dafür, ob der Einsatz der Haushaltsmittel richtig bemessen ist. Besonders bedeutsam sind daher die Zufriedenheit der Kursteilnehmer, die Umsetzbarkeit des Gelernten am Arbeitsplatz und die Teilnahme.

Im Jahr 2009 - der Bericht zum Jahr 2010 ist derzeit noch in Arbeit - haben am Weiterbildungsprogramm des Servicebereichs II WB 2181 Beschäftigte teilgenommen. Bezogen auf die Beschäftigtenzahl ist dies eine Beteiligung von 48,5 Prozent. Natürlich haben Kolleginnen und Kollegen auch an zwei oder mehr Kursen teilgenommen. Dies darf jedoch nicht erfasst werden, um den Eindruck einer Leistungskontrolle zu vermeiden. Hinzu kommt die Teilnahme an weiteren Kursen, zum Beispiel an anderen Universitäten oder der Verwaltungsakademie, was insgesamt zu einer Beteiligung von 60 Prozent führt.

Der Anteil von Teilzeit- und befristet Beschäftigten an Weiterbildungsmaßnahmen ist nach wie vor niedrig; ein Ergebnis, das immer wieder zu den Fragen führt, woran es liegt und wie man dem abhelfen kann. Liegt es an den Arbeitsbedingungen, die eine Teilnahme unmöglich machen? Liegt es am Angebot, das zeitlich ungünstig ist? Liegt es an fehlender Perspektive, die das Engagement in der Weiterbildung verhindert?

Das Kursangebot hat sich im Lauf der Jahre verdoppelt. Zuletzt wurden fast 300 Kurse angeboten. Ist der Bedarf besonders groß, werden - auch kurzfristig - Kurse verdoppelt oder es werden für "geschlossene" Gruppen Sondermaßnahmen durchgeführt. 2009 fanden insgesamt 222 Kurse statt, anders gesagt: An jedem Arbeitstag begann ein neuer Kurs. Inzwischen bejahen regelmäßig über 90 Prozent der Befragten, dass sie mit dem Weiterbildungsangebot insgesamt zufrieden sind. Vor zehn Jahren waren dies dagegen nur 71 Prozent.

Ganz unterschiedlich beantworten die Befragten, ob und wann das Erlernte angewendet werden kann. Berücksichtigen muss man dabei, dass es natürlich ein Unterschied ist, ob man Englisch lernt und es tagtäglich zum Einsatz kommt oder ob man in die "Trennungsrechnung" eingeführt wird, diese aber erst zu einem späteren Zeitpunkt relevant wird. Insgesamt jedoch sagen fast 80 Prozent, dass sie das Erlernte überwiegend oder ganz anwenden können, knapp 60 Prozent davon sofort. Und somit ist dann auch der hohe Zufriedenheitsgrad bei der Frage nach Kursverlauf und -ergebnis nicht mehr verwunderlich.

Alles zum Besten? Nein! Unzufrieden muss man mit dem Ergebnis zu der Frage nach der Unterstützung von Weiterbildungsteilnahme durch Vorgesetzte sein. Nur 51,3 Prozent sagen, dass eine Teilnahme eher gefördert wird. Auch an den Kommentaren von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt sich, dass es noch einiges zu tun gibt. Insgesamt haben sich 48 Prozent oder 1040 Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Mühe gemacht, einen Fragebogen auszufüllen. Der Servicebereich Weiterbildung dankt allen dafür, denn die Bögen sind Grundlage für die weitere Verbesserung der Arbeit.

Hannelore Reiner als Evaluatorin / Quelle: "TU intern", 7/2011

Nachgefragt: Teamentwicklung und Gesprächsführung

Elke Röth
Elke Röth ist seit 1999 Leiterin des Servicebereichs Weiterbildung und zuständig für Teamentwicklung, Führungskräfte und Coachings
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Frau Röth, welches sind die wichtigen Meilensteine in der Entwicklung der Weiterbildung an der TU Berlin?

Seit dem ersten Weiterbildungskurs für das nichtwissenschaftliche Personal vor fast 40 Jahren hat sich natürlich vieles getan. Einen wichtigen Meilenstein bildete meines Erachtens 1999 die Trennung von Aus- und Weiterbildung. Seitdem bearbeiten wir neben dem normalen Programm auch weitere Felder. Angebote für Vorgesetzte, Hochschullehrende und Teams gehören maßgeblich dazu, Team- und Bereichscoachings sind sehr nachgefragt. Dieser Bereich ist sogar noch im Wachsen. Ab 2005 gab es dann einen Führungskräftezirkel, seit 2007 den ProFiT-Nachwuchszirkel und seit 2009 den Nachwuchszirkel für die Universitätsbibliothek. Weitere Schwerpunkte haben sich entwickelt im Bereich Kommunikation und Methodik, Informationstechnologie sowie Pflege, Familie und Gesundheit.

Wie stellen Sie fest, ob das Angebot den Bedarf trifft?

Die jährlichen Evaluierungen sind für uns ein ganz wichtiges Feedback-Instrument. Sie speisen sich aus der regelmäßigen Abfrage der Erfahrungen der Teilnehmenden. Meist holen wir uns auch ein mündliches Feedback. Erfreulicherweise steigt die Kundenzufriedenheit kontinuierlich. Tatsächlich versuchen wir, sehr flexibel auf den individuellen Bedarf zu reagieren. Sehr gefragt sind neben "In-Design"- und "Online-Recht"-Kursen auch die Angebote zur Teamentwicklung und Gesprächsführung.

Auf welcher Basis stellen Sie das Programm zusammen?

Aus allen Bereichen der Universität kommen Anfragen zu speziellen Themen, für die wir dann auf ihren Bedarf zugeschnittene Kurse anbieten - near to the job, near in time -, denn Weiterbildung auf Vorrat hat eine schlechte Halbwertszeit. Dafür war auch das große Thema Tarifumstellung ein Lehrstück. Wir boten für alle Gruppen frühzeitig spezielle Schulungen an: von den Personalteams über die Personalwirtschaft bis hin zu den Beschäftigten. Dann zogen sich die Verhandlungen aber noch sehr lange hin und brachten weitere Veränderungen. Alles in allem müssen wir immer schnell, flexibel und passgenau reagieren, wenn es technische oder rechtliche Veränderungen gibt.

pp / Quelle: "TU intern", 7/2011

Ganze Abteilungen lernen gemeinsam Neues

Britta Haase
Britta Haase ist eine von vier Koordinatorinnen, zuständig für den Bereich IT, Software, TU-Benutzerdienste und Werkstatt
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Frau Haase, welche Gruppen nehmen am meisten an Weiterbildungen teil?

Das sind eigentlich alle Status- und Altersgruppen. Besonders nachgefragt sind die Sprach-, Kommunikations- und IT-Kurse. Das hat damit zu tun, dass sich die Anforderungen im PC-Bereich ständig ändern. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen seltener in die IT-Kurse. Oft kommen sie auch direkt aus der Ausbildung und beherrschen ihre Programme.

Welche Kolleginnen und Kollegen sind schwerer zu erreichen als andere?

Wir haben kein Problem mit der Erreichbarkeit. Viele melden sich von allein, auch ganze Abteilungen, wenn sie einen bestimmten Bedarf haben. Dann richten wir auch spezielle Kurse ein oder stocken andere auf. Wir wissen aber, dass manche Vorgesetzte dem Weiterbildungswunsch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft nicht besonders aufgeschlossen gegenüberstehen. Meist steckt Arbeitsverdichtung dahinter, die manche Vorgesetzte befürchten lässt, dass die Weiterbildung ihren Bereich kurzfristig ausbremst. Das Gegenteil ist tatsächlich der Fall. Die Mitarbeiter fördern durch ihre neuen Kenntnisse anschließend den Bereich meist sehr. Wir geben hier auf Basis der Dienstvereinbarung Weiterbildung auch gern Unterstützung gegenüber den Vorgesetzten. Der neue TV-L sieht vor, dass Vorgesetzte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich einmal ein Gespräch über Weiterbildung führen, was Konflikte bereits im Vorfeld ausräumen kann.

Was wird derzeit am meisten nachgefragt?

In meinem Bereich sind es die Umsteigerkurse auf das neue Office-Programm, vor allem auf das neue Outlook. Aber auch die Kurse zu den TU-Benutzerdiensten, zum Beispiel für die Online-Raumbuchung, die Rollenverwaltung oder die Haushaltsverwaltung "SuperX". Auch Werkstattkurse sind sehr gefragt und werden gut angenommen, da Meisterstellen in letzter Zeit nicht mehr neu besetzt werden.

pp / Quelle: "TU intern", 7/2011

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