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TU Berlin

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Innenansichten

Das Büro zu Hause – bis zu 60 Telearbeitsplätze möglich

Dienstag, 05. April 2011

Weitere Maßnahme der TU Berlin zur Vereinbarung von Beruf und Familie

Für das Mobiliar am heimischen Arbeitsplatz sorgen die Beschäftigten selbst. Die technische Ausstattung übernimmt die TU Berlin
Lupe

Seit dem 1. April 2011 bietet die TU Berlin einem Teil ihrer Beschäftigten die Möglichkeit, bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit in einem sogenannten „Home-Office“ abzuleisten, also von zu Hause aus zu arbeiten. Dafür hat die Universität 60 Telearbeitsplätze eingerichtet. Die Inanspruchnahme ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Die Universitätsleitung hat darüber mit dem Personalrat eine Dienstvereinbarung abgeschlossen. Sie gilt zunächst ein Jahr auf Probe, dann soll evaluiert werden.

„Wir sind bestrebt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu unterstützen. Diese Maßnahme erfolgte daher auch im Rahmen des Audits ,familiengerechte Hochschule‘, für das wir das Grundzertifikat ja bereits 2008 erworben haben“, erklärt Benjamin Klingbeil, Servicebereichsleiter Tarif in der TU-Personalabteilung. Er ist in den nächsten Monaten für die Umsetzung der „Dienstvereinbarung über die alternierende Telearbeit“ (DV Telearbeit) zuständig.

„Wir sind bestrebt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu unterstützen. Diese Maßnahme erfolgte daher auch im Rahmen des Audits ,familiengerechte Hochschule‘, für das wir das Grundzertifikat ja bereits 2008 erworben haben“, erklärt Benjamin Klingbeil, Servicebereichsleiter Tarif in der TU-Personalabteilung. Er ist in den nächsten Monaten für die Umsetzung der „Dienstvereinbarung über die alternierende Telearbeit“ (DV Telearbeit) zuständig.

„Es gibt viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Familienangehörige, Kinder, Eltern oder Partnerinnen und Partner zu Hause betreuen und pflegen müssen“, sagt Personalratsvorsitzende Kerstin Toepfer. „Für diesen Personenkreis ist die Telearbeit in erster Linie gedacht.“ Sie freut sich für die Beschäftigten über den Erfolg der Verhandlungen, denn: „Dienstvereinbarungen, die der Personalrat zusammen mit der Universitätsleitung erarbeitet und verhandelt, sind ein sehr wichtiges Instrument der Personalvertretung und deshalb gesetzlich verankert.“

Verhandelt wurde vor allem die Anzahl der möglichen Telearbeitsplätze, denn auf die Universität kommen auch finanzielle Belastungen zu. Bei tubIT wurde eigens eine Stelle geschaffen für die Einrichtung und die Betreuung der Telearbeitsplätze bei den Beschäftigten zu Hause. Für das Mobiliar – Schreibtisch, abschließbarer Aktenschrank und Stuhl – soll der Beschäftigte im Normalfall selbst sorgen, die technische Ausstattung übernimmt seine jeweilige Beschäftigungsstelle, also die Abteilung oder Fakultät. Private Computer dürfen nicht benutzt werden. „Die Person muss natürlich geeignet sein, das heißt, sie sollte bestimmte Anforderungen erfüllen“, erklärt Benjamin Klingbeil. „Sie müsste selbstständig und zuverlässig arbeiten können, über entsprechende Softwarekenntnisse verfügen, es muss eine Absprache mit der oder dem Vorgesetzten erfolgen und Sicherheitsaspekte beachtet werden und einiges mehr.“ Originalakten dürfen zum Beispiel nicht mit nach Hause genommen werden, und die Erreichbarkeit muss gewährleistet sein. Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, können an dem Verfahren zum Beispiel nicht teilnehmen. „Wir möchten die Beschäftigten mit dieser Maßnahme gern in einer für die Familien schwierigen Lebenssituation unterstützen. Deshalb betrachten wir das Verfahren als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur ,familiengerechten Hochschule‘“, bestätigt Bärbel Bartel, die die Initiative im vergangenen Jahr für die Personalabteilung maßgeblich begleitet und die Rahmenbedingungen ausgearbeitet hat. „Die Universität zielt ja vor allem darauf, mit einem solchen Angebot die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit ihrer Beschäftigten zu steigern.“ „Für alle Beteiligten ist das ein ganz neues Feld“, ergänzt Benjamin Klingbeil. „Deshalb planen wir auch Weiterbildungsschulungen vor allem für Führungskräfte, die dadurch auch mit neuen Strukturen umgehen müssen.“

Wer Interesse an einem Telearbeitsplatz hat und die Voraussetzungen erfüllt, kann ab sofort einen entsprechenden Antrag bei der Personalabteilung stellen. Die Formulare sind sowohl von den Webseiten der Personalabteilung als auch auf denen des Personalrats online abrufbar. Beide stehen als Ansprechpartner für die Telearbeit zur Verfügung.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 4/2011

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