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TU Berlin

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Campus Charlottenburg

Zwischen Oper und Labor

Donnerstag, 17. Februar 2011

Arbeitsgemeinschaft zur Standortentwicklung gegründet

Die bevorzugte Lage um den Ernst-Reuter-Platz mit Universitäten, Unternehmen und Kultureinrichtungen lädt zu weiteren Ansiedlungen ein
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Neue Marke soll Campus Charlottenburg international bekannt machen
Campus Charlottenburg – der Name soll künftig wie ein Leuchtturm über die Region hinausstrahlen, Gründer, Kreative, Touristen mit Kultur und Wissen anziehen. Dafür taten sich Anfang Januar die beiden Universitäten TU Berlin und Universität der Künste (UdK Berlin) mit der Bezirksverwaltung zusammen und luden alle ansässigen Unternehmen und Institutionen ein, sich an dem weiteren Ausbau und der Entwicklung des Campus Charlottenburg zu beteiligen (lesen Sie dazu den Bericht "Hemmschwellen abbauen" in dieser Ausgabe).

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Und das Areal zwischen Savignyplatz und S-Bahnhof Tiergarten, zwischen Bahnhof Zoo und Spree hat beste Chancen. „Es gehört zu den vielfältigsten Wissenschafts-, Kunst- und Gestaltungsstandorten in Deutschland und ist gleichzeitig einer der produktivsten Gründungsstandorte“, so TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach. Zusammen mit seinem Amtskollegen, Professor Martin Rennert von der UdK Berlin, ist er verantwortlich für die Ausbildung von rund 34 000 Studierenden und für etwa 9000 Beschäftigte in Wissenschaft, Lehre, Weiterbildung und Verwaltung. Rund um den Ernst-Reuter-Platz siedeln dazu vier Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, die Deutsche Telekom Laboratories, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und eine große Anzahl von Firmen, die aus der Wissenschaft heraus gegründet wurden. Gleichzeitig bildet der Campus Charlottenburg das kulturelle Herzstück des ehemaligen West-Berlins. Eine Vielzahl von Galerien, Theatern und anderen Kulturinstitutionen ist hier ansässig – allen voran die Deutsche Oper Berlin. Und mit dem Einzug der Staatsoper in das Schillertheater bildet der Campus nun den zentralen Opernstandort der Stadt. An der Hardenbergstraße gleich neben dem Bahnhof Zoologischer Garten hat zudem die Industrie- und Handelskammer ihren Sitz.

Jahrzehntelang residierte sie in einem imposanten Baudenkmal. Dieser siebengeschossige Rippenbau, errichtet 1953/54 nach den Plänen von Franz Heinrich Sobotka und Gustav Müller, wird in Kürze weiteren Einrichtungen der TU Berlin Raum bieten. Nachdem die IHK ihren Hauptsitz ins „Gürteltier“ verlegt hat, ins angrenzende, architektonisch ungewöhnlich gestaltete Ludwig-Erhardt-Haus, wird die TU Berlin mindestens für die nächsten zwölf Jahre als Mieter in das Haus an der Hardenbergstraße einziehen. Rund 6000 Quadratmeter Fläche stehen damit für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung. Unter anderem wird das Zentrum für Moderne Sprachen dort angesiedelt.

Die enge Allianz der beiden Universitäten soll auch symbolisch besiegelt werden. Ein Teil der Mauer, die ihre Grundstücke bisher an der Hertzallee trennt, soll verschwinden. Sichtbares Signal für den Aufbruch nach außen soll übrigens der U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz werden: Er soll den Zusatz „Campus Charlottenburg“ im Namen erhalten.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 2/2011

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