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TU Berlin

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Campus Charlottenburg

Hemmschwellen abbauen

Donnerstag, 17. Februar 2011

Einzigartiges Milieu aus Wohnen und Arbeiten

Marc Schulte
Marc Schulte
Lupe

Herr Schulte, Sie sind Stadtrat für Wirtschaft, Ordnungsangelegenheiten und Weiterbildung des Bezirks. Welche Philosophie steckt hinter der Entwicklung der Marke „Campus Charlottenburg“?

Sie soll verdeutlichen, welchen enormen Vorteil wir mit diesem innerstädtischen Campus hier haben. Jahrzehntelang wurde diese bevorzugte Lage, um die andere Städte uns glühend beneiden, als selbstverständlich hingenommen. Auch für die Beschäftigten in Wissenschaft und Wirtschaft ist ein einzigartiges Milieu aus Arbeit und Wohnen vorhanden. Die Potenziale dieser Mischung, einschließlich kultureller und touristischer Magnete, wurden bisher nicht erkannt, auch bei der Immobilienvermarktung. Mit der Marke „Campus Charlottenburg“ wollen wir zeigen, dass es sich hier nicht nur zu leben und zu arbeiten, sondern auch zu investieren lohnt.

Welche Bedeutung hat die Etablierung dieses Campus für die City West?

Viele, auch alteingesessene Charlottenburger kennen zum Beispiel die alte Hertzallee gar nicht, die vom Bahnhof Zoo mitten durch den Campus der TU Berlin führt. Auch ihnen wollen wir wieder ein geschichtliches Bewusstsein nahebringen. Sie finden nicht nur einen idealen Einkaufsstandort vor, sondern leben mitten in einem sowohl geschichtsträchtigen als auch zukunftsweisenden Kultur- und Wissenschaftsstandort. Es ist viel erreicht, wenn auch gerade die Unis sich zusammenschließen und als Herzstück und Motor dieses vielseitigen Standorts agieren. Das betrifft ebenso die Gründungsaktivitäten. Hier ist in den letzten Jahren bereits viel passiert.

Viele, auch alteingesessene Charlottenburger kennen zum Beispiel die alte Hertzallee gar nicht, die vom Bahnhof Zoo mitten durch den Campus der TU Berlin führt. Auch ihnen wollen wir wieder ein geschichtliches Bewusstsein nahebringen. Sie finden nicht nur einen idealen Einkaufsstandort vor, sondern leben mitten in einem sowohl geschichtsträchtigen als auch zukunftsweisenden Kultur- und Wissenschaftsstandort. Es ist viel erreicht, wenn auch gerade die Unis sich zusammenschließen und als Herzstück und Motor dieses vielseitigen Standorts agieren. Das betrifft ebenso die Gründungsaktivitäten. Hier ist in den letzten Jahren bereits viel passiert.

Wie kommt die Idee nach Ihrer Beobachtung auch in der Wirtschaft, bei den ansässigen Unternehmen an? Welches Feedback haben Sie bekommen?

Zunächst waren besonders die Immobilienbesitzer sehr zurückhaltend. In letzter Zeit haben sie aber entdeckt, welche Chancen ihnen der Standort bietet. Insbesondere auch die Tatsache, dass sich die Universitäten verstärkt um ihre Absolventen kümmern, sie auch zur Gründung anregen und ihnen diese erleichtern, bietet für den Immobilienmarkt weitreichende Möglichkeiten. Im letzten Jahr haben wir durch eine große Immobilienmesse im Amerika-Haus den Standort bereits weithin sichtbar machen können. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Gründerzentrum CHIC, das wir gemeinsam ins Leben gerufen haben, um jungen Gründerinnen und Gründern günstige Bedingungen zur Ansiedlung zu bieten. So tragen wir entscheidend zur Fortentwicklung dieses Standorts bei.

Der Campus Charlottenburg soll auch besonderer Kulturstandort werden …

Richtig, der Bezirk ist ja bereits ein bekannter Kulturstandort, durch Oper, Theater und Gastronomie. Was wir zukünftig stärker entwickeln möchten, ist die Vernetzung der freien mit der etablierten Szene. Dabei spielen die Studierenden der beiden Universitäten eine entscheidende Rolle. Sie sollen sich wohlfühlen und die junge kreative Szene mit der sogenannten „Hochkultur“ verbinden. Hier wollen wir weitere Hemmschwellen abbauen.

Das Gespräch führte Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 2/2011

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