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TU Berlin

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Barrieren abbauen – Potenziale entdecken

Montag, 18. Oktober 2010

Weiterbildungskurs "Teaching for University’s Best" feiert Jubiläum – Buchreihe gestartet

Wie wichtig hochschuldidaktische Kompetenz für die Qualität der Lehre ist, hat die TU Berlin bereits in den 1990er-Jahren erkannt, noch bevor die Debatten um die Bologna-Reform begannen. Daher schuf die Universität mit der Gründung der Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK, ehemals ZEK) ein spezifisches Weiterbildungsangebot für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Bereich. 2002 entstand daraus der bis heute äußerst erfolgreiche Kurs "Teaching for University’s Best". In diesen Tagen beginnt der 25. Durchlauf.

Mit dem Kurs erwerben wissenschaftliche Mitarbeitende didaktisches Rüstzeug für den Start in ihre Lehre. Ursprünglich als Pilotprojekt konzipiert, wurde der Kurs systematisch evaluiert und kontinuierlich überarbeitet. Inzwischen ist er Teil eines 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik akkreditierten Zertifikatsprogramms der TU Berlin. Die positiven Feedbacks der Teilnehmenden hatten Dr. Monika Rummler, seit 2002 für das wissenschaftliche Weiterbildungsprogramm an der ZEWK zuständig, ermutigt, eine hochschuldidaktische Buchreihe zu starten, um das Angebot einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Anlässlich des 25. Kurs-Jubiläums erscheint nun der erste Band im Beltz-Verlag. Die Reihe knüpft an die Erfahrung der Weiterbildungskurse an und bietet praktische Handreichungen für Interessierte. Sie will damit Barrieren begegnen, die hier und da eine Teilnahme an den Kursen selbst verhindern. Viele Hochschullehrende scheuen die Teilnahme an Weiterbildung aus Zeitgründen oder es fehlt ihnen die Vorstellung darüber, was sie Positives für ihre Lehre aus einem Kurs ziehen könnten. Langjährig Lehrende befürchten leider auch oft, sich eine „Blöße“ zu geben, nach vielen Jahren Berufserfahrung wenig über Hochschuldidaktik zu wissen.

So kann die Lektüre Alternative zur Kursteilnahme werden, aber auch dazu anregen, sich intensiver mit Hochschuldidaktik zu beschäftigen und die Potenziale für die eigene Lehre zu entdecken.

Die Hochschulleitung möchte die Lehrenden bei der Professionalisierung ihrer Lehre systematisch unterstützen, denn die Qualität der Lehre ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für die Universität. Teil dieser Strategie ist auch die hochschuldidaktische Ringvorlesung, die seit dem Wintersemester 2008/09 Grundlagenwissen zu aktuellen Themen vermittelt und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bietet.

Dr. Gabriele Wendorf, Vizepräsidentin für Nachwuchsförderung, wissenschaftliche Weiterbildung, Lehrerbildung und Corporate Identity / Quelle: "TU intern", 10/2010

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