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TU Berlin

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Innenansichten

Leistung aus Leidenschaft

Montag, 17. Mai 2010

Das Symposium "Health Care der Zukunft" diskutierte Planungen für den Krankenhausbau von morgen

"Die Wissenschaft von der Architektur gibt es nicht", sagt Professorin Christine Nickl-Weller, Leiterin des Fachgebiets Entwerfen, Bauten des Gesundheitswesens. "Es ist ein differenziertes fachliches Spektrum von Ingenieur- und Naturwissenschaften bis hin zu Sozial- und Geisteswissenschaften, die in ihrer unvergleichlichen Breite die Identität der Architektur nachhaltig prägen. Im Krankenhausbau spiegeln sich alle diese Belange wider." Im März konnte das Fachgebiet, ehemals das "Institut für Krankenhausbau", sein 60-jähriges Bestehen feiern und veranstaltete aus diesem Grund ein gut besuchtes Symposium der Veranstaltungsreihe "Health Care der Zukunft" mit dem Titel "Leistung aus Leidenschaft".

Im Jahr 1950 war nach schwedischem Vorbild und auf Anregung der internationalen Krankenhausgesellschaft das Forschungsinstitut für „Internationales Krankenhauswesen“ an der Fakultät für Architektur der TU Berlin gegründet worden. Unter Leitung von Prof. Hans Freese beschäftigte man sich damals mit der Erforschung der wirtschaftlichen und technischen Grundlagen für Planung, Bau und Einrichtung zeitgenössischer Krankenhäuser.

Heute ist das interdisziplinäre und weit gefächerte Spektrum charakteristisch für die einzelnen Forschungsvorhaben des Fachgebiets. Zurzeit beschäftigt es sich zum Beispiel intensiv mit dem Forschungsvorhaben "Energieoptimiertes Bauen an Krankenhäusern", das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt wird. Die Forscher suchen hier nach Wegen, die Stromeffizienz von Kliniken grundlegend zu verbessern. Die Energieeffizienzstrategien werden sowohl für den Gebäudebestand als auch für Neubauten oder Teilerneuerungen erarbeitet und demonstriert (s. TU intern 1/10). "Ein weiteres interessantes Thema, das heute einer Antwort bedarf", so Nickl-Weller, "ist die Wechselwirkung zwischen Architektur und medizinischer Versorgung im Krankenhaus." In Großversuchen soll festgestellt werden, ob man besser gesund wird und länger gesund bleibt, wenn man in einem Haus behandelt wird, in dem man sich wohlfühlen kann. Die Krankenhausarchitekten versuchen also festzustellen, ob die Atmosphäre eines Krankenhauses den Heilungsprozess günstig beeinflussen kann und welche Auswirkungen das auf das Personal hat.

Insgesamt ist das Ziel des Fachgebiets heute, die komplexen Inhalte der Gesundheitsbauten von Wohnen im Alter über Bauten der Krankenversorgung bis hin zu universitären Bauten sowie der Gesundheitsförderung in der Stadt- und Regionalplanung in Forschung und Lehre darzustellen. Die alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Symposien bilden eine bedeutende kreative Plattform für Diskussionen über die aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitslandschaft. Sie finden große Resonanz. Zu den Symposien erscheinen jeweils Begleitbände, die im Fachgebiet erhältlich sind.

pp / Quelle: "TU intern", 5/2010

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