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Sprungbrett für Start-ups

Montag, 19. April 2010

Universität bündelt ihre erfolgreichen Gründungsaktivitäten und etabliert Zentrum für Entrepreneurship

Das Klima ist günstig in Charlottenburg und besonders an der TU Berlin. Gemeint ist nicht das Wetter, sondern das Umfeld für junge Gründerinnen und Gründer. In einem neuen Zentrum für Entrepreneurship hat die TU Berlin nun ihre Kompetenzen aus Forschung, Lehre und Gründungsservice gebündelt und verankert ihre Aktivitäten rund um das Unternehmertum. Das Zentrum fungiert als zentraler Anlaufpunkt für alle gründungsinteressierten Mitglieder der Universität und ist die Schnittstelle zu Investoren, "Business Angels" und Gründerzentren. Damit geht die TU Berlin konsequent den Weg der Förderung von Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft weiter, für den sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. "Diese Strategie einer nachhaltig gelebten Gründungskultur wird sich auch positiv auf den Wirtschaftsstandort Berlin auswirken", sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt Kutzler, der die Gründung im März noch als Präsident begleitete.

Neben der Stärkung eines gründungs- und gründerfreundlichen Umfeldes soll das Zentrum wissens- und technologiebasiertes Potenzial für Gründungen systematisch erschließen. Praxisorientierte Lehrveranstaltungen zum Thema Selbstständigkeit, Informationstage, Vorträge und Workshops sowie individuelle Beratung sollen das unterneh-merische Denken und Handeln an der Universität noch weiter ausbauen.

Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer mit Wurzeln in der TU Berlin werden die Start-up-Teams aktiv mit Know-how und Kontakten unterstützen. Dass das Potenzial groß ist, zeigen die rund 900 Alumni, die nach ihrem Studium oder ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der TU Berlin eine eigene Firma gegründet haben und nun im nationalen Absolventenprogramm der Universität vernetzt sind.

Die Arbeit des Zentrums für Entrepreneurship wird wissenschaftlich begleitet. Das Zentrum bietet über den im Sommer 2007 an der TU Berlin eingerichteten Gründungsservice umfassende Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten an, so die Gründungswerkstatt und konkrete Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln. Mehr als 500 Personen haben 2009 diese Angebote genutzt. Derzeit werden 36 Gründungsteams der TU Berlin intensiv betreut. Im Schnitt gründen sich 20 Unterneh-men pro Jahr aus der TU Berlin. Bereits Studierenden werden verschiedene gründungsbezogene Lehrveranstaltungen angeboten. Mehrere Gründungsbefragungen, an denen sich 431 Unternehmen beteiligten, ergaben, dass diese Firmen im Jahr 2007 circa 10 400 Arbeitsplätze geschaffen haben, über zwei Drittel davon in Berlin.

Das neue Zentrum wird von Prof. Dr. Jan Kratzer, Fachgebiet "Entrepreneurship und Innovationsmanagement", und Agnes von Matuschka, Leiterin des TU-Gründungsservice, geführt.

tui / Quelle: "TU intern", 4/2010

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