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Wege zu einer guten Lehre

Montag, 22. Februar 2010

Tagung des Berliner Zentrums für Hochschullehre findet großes Interesse

In Workshops, die die Veranstaltung begleiteten, diskutierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer über neue Methoden der Lehre
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Was macht eine gute Lehre aus? An welchen Kriterien lässt sich diese festmachen? Welche Bedingungen sind für eine gute Lehre notwendig und auf welchen Wegen kommen Lehrende zu einer eigenen guten Lehre? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten großen Tagung zur Hochschuldidaktik, die das Berliner Zentrum für Hochschullehre mit Sitz an der TU Berlin (BZHL) im Januar 2010 als Auftakt einer regelmäßigen Tagungsreihe organisiert hatte und die von Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, eröffnet wurde. Die Tagung sollte den fachlichen und hochschulübergreifenden Austausch unter Lehrenden, Studierenden, Hochschulleitung wie -verwaltung zu zentralen Themen der Lehre anregen und moderieren. "Gute Lehre fördert den Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden, fördert aktives Lernen, indem zum Beispiel studentische Lernformen angeboten werden, fördert die Kooperation zwischen Studierenden und provoziert eine aktive Auseinandersetzung zwischen den Studierenden, stellt hohe Ansprüche an die Studierenden, gibt regelmäßige konstruktive Rückmeldungen an die Studierenden und respektiert die unterschiedlichen Fähigkeiten und Lernwege der Studierenden", zählte die Leiterin des BZHL Dr. Sabine Brendel zunächst die Grundsätze einer "guten Lehre" auf. Dabei sei "Prüfung" nicht mit "Rückmeldung" zu verwechseln. Die Umsetzung – zum Beispiel Einsatz eines Coachs oder neuer Medien als Lernbegleiter muss sich allerdings an den gegebenen unterschiedlichen Umständen in den einzelnen Fachdisziplinen orientieren.

So stellte zum Beispiel Prof. Dr. Rolf H. Möhring vom Institut für Mathematik der TU Berlin dar, wie auch bei Veranstaltungen mit einer großen Anzahl von Studierenden und mit Unterstützung von E-Learning und E-Teaching in den mathematischen Studiengängen der Kontakt und Dialog, aber auch die konstruktive Rückmeldung mit den Studierenden möglich sind. In einem "World Café" konnten sich die Teilnehmer anschließend zu drei Leitfragen austauschen. Jede Hochschule, so das Fazit dieser ersten BZHL-Tagung, müsse ihre eigenen Wege finden, die richtigen Formate und Formen systematischer Qualifizierungsangebote in ihre Strategie einzubinden.

KoKo / Quelle: "TU intern", 2/2010

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