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Was ist ELENA?

Montag, 22. Februar 2010

Seit dem 1. Januar 2010 werden Abrechnungsdaten jedes deutschen Beschäftigten vom Arbeitgeber direkt an die "Zentrale Speicherstelle" (ZSS) in Würzburg geliefert. "Elektronischer Entgelt-Nachweis" (ELENA) heißt das Verfahren, das am 28. März 2009 bundesweit gesetzlich geregelt wurde. Damit sind auch die Beschäftigten der TU Berlin betroffen, Angestellte wie Beamte. Das ELENA-Verfahren soll zukünftig insbesondere Anträge auf Sozialleistungen vereinfachen und beschleunigen. Der Zugriff auf die hinterlegten Daten ist nach dem Gesetz nur den Sachbearbeitern der Behörden möglich, die Leistungen gewähren, und auch nur, wenn der Antragsteller für eine Leistung, zum Beispiel für Wohngeld, sie dazu legitimiert. Jeder Beschäftigte hat jedoch Anspruch auf Auskünfte über die über ihn gespeicherten Daten. In der Öffentlichkeit kursieren Zweifel, ob diese Maßnahme, wiewohl von Datenschutzbeauftragten begleitet, nicht über das Ziel hinausschießt. Experten gehen davon aus, dass es vom Bund noch Nachbesserungen in den Ausführungsvorschriften geben wird. Aber auch mit Klagen wird gerechnet. Weitere Informationen gibt eine ausführliche Website, die von der Deutschen Rentenversicherung Bund betrieben wird.

KoKo / Quelle: "TU intern", 2/2010

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