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TU Berlin

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Neues Profil: Die TU Berlin 2000 – 2010

KIC & Co: Erfolgsfaktor der Berliner Zukunftsfähigkeit

Montag, 22. Februar 2010

Die "Ideenschmiede" TU Berlin stärkt den Ruf der Stadt als Innovationsstandort

Von Thomas Kathöfer

Beispiel einer gelungenen Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind die Telekom Laboratories mit Sitz im TU-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz
Lupe

Im Vergleich zu vielen anderen technischen Universitäten fehlt der TU Berlin in der unmittelbaren Nähe ihres Campus ein "Gürtel" forschungsaktiver Industrieunternehmen, die als "geborene" Partner für Kooperationen in Forschung, Lehre, Weiterbildung, Nachwuchsförderung usw. in Frage kommen. Präsident Kutzler initiierte und unterstützte während seiner Amtszeiten daher zahlreiche Maßnahmen, die auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der TU Berlin und – oftmals außerhalb Berlins ansässigen – Industrieunternehmen abzielten. Die Erfolge dieser Maßnahmen sind beeindruckend – und werden die Reputation der TU Berlin als "Ideenschmiede" und damit den Ruf Berlins als Innovationsstandort auch weiterhin erheblich stärken. So wäre beispielsweise die aktuelle Beteiligung Berlins als nationaler "Knoten" in der jüngst bewilligten multinationalen Knowledge Innovation Community (KIC) des European Institute of Innovation and Technology (EIT) im Bereich "Künftige Informations- und Kommunikationsgesellschaft" ohne das wirkungsvolle Engagement Präsident Kutzlers und der hierdurch gewonnenen Kooperationspartner der TU Berlin unvorstellbar. Ausgangspunkt seines Handelns war stets die Überzeugung, die TU Berlin müsse sich noch stärker als "Dienstleisterin" für die Gesellschaft betätigen und mit Hilfe zielgerichtet aufgebauter wissenschaftlicher Expertise in Kooperation mit externen Partnern dezidierte Beiträge zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Zu den Früchten dieser Überzeugung zählt unter anderem die in seinen Amtszeiten entwickelte, inzwischen weithin sichtbare und trefflich kommunizierbare thematische Profilierung der TU Berlin, die mit den sogenannten Zukunftsfeldern bedeutende Herausforderungen der Gesellschaft von morgen adressiert. Die in diesen Zukunftsfeldern durch Bündelung von Fachdisziplinen entwickelte wissenschaftliche Expertise macht die TU Berlin dabei in besonderer Weise attraktiv für die Kooperation mit externen Partnern aus außeruniversitärer Forschung und Industrie. Die in den letzten Jahren stark gestiegene Anzahl von S- und Stiftungsprofessuren sowie die ständig steigenden Drittmittelvolumina – auch aus industriellen Quellen – sind eindeutige Belege dieser zunehmenden Attraktivität. Die Überzeugung von Präsident Kutzler, die wissenschaftliche Expertise der TU Berlin stärker in die Lösung gesellschaftlich-wirtschaftlicher Problemstellungen einzubinden, hat ihn auch dazu motiviert, neue Formen der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln. Besonderes Zeugnis hierfür ist die Zusammenarbeit mit der Deutsche Telekom AG, die den Großteil ihrer strategischen Forschung und Entwicklung in Gestalt der „Deutsche Telekom Laboratories“ (kurz T-Labs) auf dem Campus der TU Berlin angesiedelt hat und in engster Kooperation mit Fachgebieten der TU Berlin an der Konzeption und Entwicklung von Produkten und Services kommender Jahre arbeitet. Die Erfolge, die im Rahmen der Kooperation in den T-Labs erzielt wurden, sind nicht nur eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Beteiligung Berlins am zuvor genannten KIC im Bereich IuK, sondern auch Blaupause für die Gestaltung ähnlicher Kooperationen mit anderen Industrieunternehmen (Deutsche Bahn AG, Daimler AG etc.). Zudem war die enge Vernetzung der TU Berlin mit externen Partnern im IuK-Bereich Ausgangsbasis für die Entwicklung und Implementierung einer bislang bundesweit einmaligen Forschungsplattform mit der Bezeichnung European Center for Information and Communication Technologies, kurz EICT. Wissenschaft, außeruniversitäre Forschung und Industrie wirken in dieser neuartigen, "entsäulungsgerichteten" Konstruktion auf dem Campus der TU Berlin zusammen und arbeiten gemeinschaftlich an zukunftsträchtigen Lösungen. Präsident Kutzler hat die TU Berlin nachhaltig profiliert, sie mit seiner Gestaltungs- und Integrationskraft zum Wohle Berlins eng in nationale und internationale Netzwerke aus Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Industrie eingebunden und damit die Zukunftsfähigkeit der Stadt erheblich gestärkt. Hierfür gebühren ihm besonderer Dank und Anerkennung.

Dr.-Ing. Thomas Kathöfer leitete sieben Jahre lang das Präsidialamt der TU Berlin. Vergangenen Juli wechselte er zur Hochschulrektorenkonferenz und wurde dort Generalsekretär. / Quelle: "TU intern", 2/2010

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