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Neues Profil: Die TU Berlin 2000 – 2010

Eine fruchtbare Freundschaft

Montag, 22. Februar 2010

Jürgen Starnick
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Kurt Kutzler und die Gesellschaft von Freunden der Technischen Universität Berlin – das ist eine symbiotische Partnerschaft mit vielen Facetten. Manche sehen darin ein eheähnliches Verhältnis voller Zuneigung und Nervigkeit zugleich, andere lediglich eine Geschäftsbeziehung. Wie auch immer, der scheidende Präsident und die Gesellschaft von Freunden haben sich gegenseitig gefördert. Obwohl nicht alle gelegten Eier ausgebrütet wurden, entstanden mehrere gemeinsame "Kinder". Seit 2005 veranstalten der Präsident und die Gesellschaft von Freunden gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Berlin die Reihe "Technische Universität Berlin – Think Tank der Innovation". Sie vermittelt einen Einblick in besonders leistungsfähige Forschungsfelder der TU Berlin, die offen für Kooperationen mit der Wirtschaft sind, und soll dazu beitragen, Wachstum und Konkurrenzfähigkeit der regionalen, aber auch überregionalen Wirtschaft zu stärken. Inzwischen haben sieben "Think-Tank-Veranstaltungen" stattgefunden. Beginnend mit der TU-Initiative "Human Centric Communication", die sich mit der Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnologien und ihrer Anwendungen befasste, über „Gestaltung urbaner Infrastrukturen", "Wasser in Ballungsräumen", "Technologien für die Gesundheitsversorgung von morgen", "Nanophotonik", "Intelligente Stromspeicherung und -verteilung“ und letztlich "Sichere Identität und sichere Kommunikation" haben sie zum intensiven Diskurs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beigetragen.

Die regionale Wirtschaft zu stärken ist seit langer Zeit ein gemeinsames Anliegen des Präsidenten und der Gesellschaft von Freunden. Ein wesentlicher Wachstumsfaktor liegt in der Unternehmensgründung durch Alumni der TU Berlin. Wir wissen inzwischen, dass hierdurch weit über 10 000 Arbeitsplätze in Berlin geschaffen wurden. Was lag näher, als in einem gemeinsam finanzierten Projekt untersuchen zu lassen, welche Wirkung die TU Berlin insgesamt für die regionale Wirtschaft entfaltet. Die Ergebnisse der DIW-Studie waren erstaunlich: Mit einem Aufwand des Landes Berlin für seine Technische Universität von 275 Millionen Euro erwuchsen der Berliner Wirtschaft Einkommenszuwächse von über 500 Millionen Euro. Kutzlers Kommentar hierzu, die TU Berlin sei "eine sichere Bank mit hoher Zinserwartung", deckt sich mit unserer immer wieder nach außen getragenen Überzeugung.

Eine Universität ist nicht nur eine Stätte von Forschung und Lehre, sondern auch ein kultureller Ort. Für die Umsetzung dieses Gedankens fand Kurt Kutzler in der Gesellschaft von Freunden schnell eine ideelle und finanzielle Unterstützerin. Heraus kam die Ausstellung der "Schule der Neuen Prächtigkeit", die im Lichthof vielen eine große Freude bereitet hat. Von solcher Art Folgen einer fruchtbaren Freundschaft ließen sich noch manche nennen. Alles hat aber sein Ende. Die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin dankt Kurt Kutzler für diese derart gute Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Jürgen Starnick, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin / Quelle: "TU intern", 2/2010

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