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TU Berlin

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Neues Profil: Die TU Berlin 2000 – 2010

Die Herausforderung bleibt

Montag, 22. Februar 2010

Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien an der TU Berlin

Von Odej Kao

Blick in eine der vielen "Kabelzentralen" des tubIT-Servers
Lupe

Die TU Berlin blickt auf eine stolze Vergangenheit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) zurück, deren Aufbau, Betrieb und Nutzung bis auf Konrad Zuse zurückgeht und seitdem einer ständigen Entwicklung und dem ständigen Wandel unterliegt. Hierzu gehören für die TU Berlin die Inbetriebnahme der ersten Rechenanlage – Konrad Zuses Z 22/1 im Jahr 1957 (TU intern 5/08) –, die Gründung eines Rechenzentrums, der Aufbau von PC-Sälen oder die Initiierung von nationaler IuK-Koordinierung, wie sie sich zum Beispiel im deutschlandweiten Aufbau der Zentren für Kommunikations- und Informationsverarbeitung (ZKI e. V.) ab 1993 zeigt. Bei allen diesen Aktivitäten gehörte die TU Berlin zur Spitze in Deutschland. Aber auch technologische Innovationen hatten hier ihren Ursprung, vom Konzept des virtuellen Speichers bis zu massiv-parallelen Supercomputern.

Dieser Prozess des beständigen Wandels begleitete Prof. Kutzler über die Zeit – und Prof. Kutzler begleitete den Wandel. So engagierte er sich als 1. Vizepräsident für die IuK-Organisation an der TU Berlin, welche durch technologische Neuorientierung, aber auch durch finanziellen Druck, stärker an den Bedürfnissen der Institute und Fachbereiche auszurichten war. In diesen Zeitraum fällt auch der Ausbau des TU-Netzwerkes, welches das Rückgrat aller IuK-Dienste bildet.

Auch nach dem Wechsel in das Präsidentenamt war Prof. Kutzler aktiv in die weitere Entwicklung der IuK involviert und hat durch konsequente Prioritätensetzung die Verbesserung der IuK-Versorgung weiter vorangetrieben. Hierzu stand eine Ermittlung entstandener Defizite als erster Schritt und dann deren Beseitigung als "Chefsache" auf der Agenda. So wurden von ihm zwei ausgewiesene Experten für die IuK-Versorgung beauftragt. Auf Basis des erarbeiteten Gutachtens entwickelten Prof. Kutzler und das Präsidium gemeinsam mit den Vertretern des Akademischen Senats das kooperative Versorgungsmodell und setzten dieses mit der Einrichtung des zentralen IT-Dienstleistungszentrums tubIT erfolgreich um. Auch die Verlagerung und Bündelung der Verantwortung vom 2. Vizepräsidenten auf die Kanzlerin Dr. Gutheil als CIO führten den Prozess auf Leitungsebene fort, sodass der ermittelte Rückstand in weiten Teilen aufgeholt worden ist und die TU Berlin über eine breite Palette an IuK-Diensten verfügt. Zudem gelang dem durch Prof. Kutzler geleiteten Präsidium die erfolgreiche Schwerpunktsetzung hin zur Verbindung der Forschung und Lehre mit innovativer IuK-Infrastruktur, welche sich neben der Neuaufstellung der zentralen Bereiche, wie Universitätsbibliothek und tubIT, in der Gründung des Zentrums für Multimedia in Forschung und Lehre (MuLF) widerspiegelt.

Über die Versorgung der TU Berlin selbst mit den notwendigen und innovativen IuK-Diensten hinaus setzte Prof. Kutzler Schwerpunkte auch in der forschungsbasierten Weiterentwicklung der IuK selbst. So ist IuK ein Forschungsschwerpunkt der TU Berlin, und die Entwicklung des Konzepts der "Innovative Labs" wird mit den Deutsche Telekom Laboratories, den T-Labs, und dem European Center for Information and Communication Technologies (EICT) gemeinsam mit der Industrie erfolgreich in die Zukunft getragen.

Somit ist die Basis geschaffen, der halbe Weg zurückgelegt. Die Herausforderung für die Zukunft ist, die Systeme so zu nutzen, dass ein Mehrwert für die TU Berlin entsteht. Wir haben keine Inseln mehr, viele Prozesse gehen über Fakultäts- und Abteilungsgrenzen hinweg. Wir müssen die Prozesse weiter verschlanken und, wo es sinnvoll erscheint, mit IT-Systemen unterstützen. Diesen Weg kann niemand allein gehen, wir müssen miteinander konstruktiv diskutieren und Optimierungspotenziale identifizieren. Jetzt ist es die richtige Zeit, das Kooperationsmodell zu leben.

Wir danken Professor Kutzler, dass er uns diesen Weg durch sein persönliches Engagement geebnet hat und uns auf unserem Weg zur stetigen Verbesserung der IuK-Versorgung und innovativer IuK-Technologien unterstützt hat.

Prof. Dr. Odej Kao leitet das Fachgebiet Komplexe und Verteilte IT-Systeme und das IT-Service-Center tubIT. / Quelle: "TU intern", 2/2010

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