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TU Berlin

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Innenansichten

Der Chancengerechtigkeit zum Durchbruch verhelfen

Donnerstag, 16. Juli 2009

Neuer Bericht der Frauenbeauftragten liegt vor

Die TU Berlin solle im Diskurs mit den Fakultäten einen international sichtbaren Kulturwandel einleiten, der eine geschlechtergerechte Ausbildung und frauenfreundliche, zukunftsorientierte Strukturen gewährleistet. Das empfahl der Akademische Senat der TU-Leitung angesichts der gleichstellungspolitischen Erfolge der letzten Jahre, die aus dem neuen Bericht der Frauenbeauftragten hervorgingen: 2008 der Gewinn des Total-E-Quality-Awards, die Durchführung des Audits "familiengerechte Hochschule", die Förderung von drei Professorinnen im "200-Professorinnen-Programm" des Bundesbildungsministeriums. Allen Wettbewerben lagen gleichstellungspolitische Konzepte zugrunde, die sich nicht nur durch frauenfördernde Maßnahmen auszeichneten, sondern auch institutionelle und strukturelle Veränderungsprozesse anstreben, wie das Steuerungsinstrument des "GenderControlling". Hierbei werden durch Stärken/Schwächen-Analyse Ziele und Maßnahmen für konkrete universitäre Bereiche entwickelt.

"Wozu können diese Erfolge nun zukünftig genutzt werden?", fragt die Zentrale Frauenbeauftragte Heidi Degethoff de Campos. "Alle Zukunftsfelder aus dem TU-Strukturplan von 2004, ob Energie, Gestaltung von Lebensräumen, Mobilität und Verkehr, Gesundheit und Ernährung, Wasser, Wissensmanagement, Information und Kommunikation, bieten Möglichkeiten, eine zukunftsorientierte, chancengerechte, demokratische Gesellschaft zu gestalten." Diese Felder seien nur interdisziplinär beziehungsweise transdisziplinär erfolgreich zu bearbeiten.

"Gerade Wissenschaftlerinnen besitzen häufig eine Qualifikation in den Bereichen zwischen den Disziplinen", so Degethoff. "Wenn die TU Berlin gezielt ihre Chancen nutzt und für die Bearbeitung sozialökologischer Fragen, inklusive der Gender- und interkulturellen Aspekte, Kompetenzen und Kooperationen zur Verfügung stellt, wäre ein Paradigmenwechsel möglich, der auch der Chancengerechtigkeit zum Durchbruch verhelfen könnte." 

Vorausgesetzt, interdisziplinäre Forschungsergebnisse würden in die Curricula und die Studienorganisation aufgenommen, hätte die Technische Universität den Wandel von einer aufgrund ihres Profils Frauen eher ausschließenden zu einer frauenfreundlichen Universität geschafft.

tui / Quelle: "TU intern", 7/2009

Der komplette Bericht ist demnächst auf der Website der Zentralen Frauenbeauftragten einzusehen:

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