direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Innenansichten

Die magische Zahl 20

Mittwoch, 17. Juni 2009

Bericht zur Umsetzung der Gleichstellungsstandards vorgestellt

Bis zum Jahr 2013 soll der Anteil der Erstsemester in allen Fakultäten der TU Berlin 20 Prozent Frauen betragen. Darüber hinaus soll in all jenen Fächern, bei denen der Frauenanteil über 80 Prozent beträgt, der Anteil der Männer ebenfalls auf 20 Prozent angehoben werden. In einer nächsten Periode soll dann der gleiche Anteil auf allen darüber liegenden Qualifikationsstufen erreicht werden - also bei den studentischen Beschäftigten, dem wissenschaftlichen Personal sowie den W1-, W2/C3- und W3/C4-Professuren. Darüber hinaus werden in jenen Fakultäten, in denen bereits 20 Prozent Frauen ein Studium aufnehmen, Maßnahmen ergriffen, um den Anteil von mindestens 20 Prozent auch auf allen darüber liegenden Qualifizierungsstufen zu halten.

Mit dieser Selbstverpflichtung kommt die TU Berlin der Forderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nach, Gleichstellungsstandards zu definieren und umzusetzen. Denn die Formulierung und Einhaltung dieser Gleichstellungsstandards sind für die DFG ein wichtiges Kriterium bei der Bewilligung von Forschungsverbünden. "Die bisher sehr guten Leistungen im Bereich der Gleichstellungsaktivitäten haben es uns problemlos ermöglicht, die Gleichstellungsstandards festzuschreiben und als eine der ersten Universitäten zügig unsere bereits angelaufenen und die geplanten Maßnahmen zusammenzufassen und an die DFG zu berichten. Wir werden alles tun, diese Ziele zu erreichen", sagt TU-Kanzlerin Dr. Ulrike Gutheil. Den Bericht stellte die Kanzlerin am 5. Juni der TU-Öffentlichkeit vor.

Basierend auf der Analyse der derzeitigen Gleichstellungssituation in den Fakultäten, haben sich drei zentrale Aktionsfelder herauskristallisiert, auf denen die TU Berlin bis 2013 ihre Aktivitäten verstärken wird: Das sind die Berufung von mehr Professorinnen in allen Vergütungsstufen, die Gewinnung von mehr Studentinnen in allen technischen Fächern und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen werden nun extern evaluiert, um Aussagen darüber zu erhalten, inwiefern jede Maßnahme dazu beiträgt, die Ziele zu erreichen. Derzeit werde ein Gender-Implementierungsmodell entwickelt, das die Auswirkungen und Wechselwirkungen der Maßnahmen verdeutlichen soll, so Gutheil.

sn / Quelle: "TU intern", 6/2009

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.