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Tischlerin statt Friseurin

Montag, 14. April 2008

Der Bruch vollzieht sich offensichtlich in der Pubertät. Zehn- bis zwölfjährige Mädchen stehen Ingenieur- und Handwerksberufen offener gegenüber als ihre 15-jährigen und älteren Geschlechtsgenossinnen. Nachzulesen ist dieser erstaunliche Befund in dem Band "Ingenieurin statt Germanistin und Tischlerin statt Friseurin.

Evaluationsergebnisse zum Girls’ Day - Mädchen-Zukunftstag" in der Schriftenreihe des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Aber nicht nur das Alter ist ein entscheidender Faktor hinsichtlich der Berufsorientierung von Schülerinnen. Ebenso können der Schultyp, ein möglicher Migrationshintergrund sowie die Einstellung der Lehrerschaft Schülerinnen zu einem Beruf in einer "Männerdomäne" ermuntern. In vier Aufsätzen wird die Bedeutung dieser Faktoren, ob eine Schülerin schließlich Ingenieurin oder Germanistin, Tischlerin oder Friseurin wird, untersucht.

sn / Quelle: "TU intern", 4/2008

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