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Montag, 14. April 2008

Mädchen in technischen Ausbildungsberufen - neues Angebot Fachinformatik - Reinhard Wilk wurde verabschiedet

Keine Angst vorm Bohren und Schweißen
Keine Angst vorm Bohren und Schweißen - die zukünftige Mechatronikerin Maria Niemeyer
Lupe

"Mein Bruder war mein großes Vorbild", sagt Karin König. "Ich wollte nie im Büro sitzen." Vor mehr als 30 Jahren hat die heutige Ausbilderin im Bereich Industriemechanik an der TU Berlin deshalb Werkzeugmacherin gelernt und wurde irgendwann Lehrmeisterin bei Bombardier, dem großen Bahntechnikhersteller. "Allerdings sind Mädchen in technischen Berufen leider auch heute noch rar. Unter 80 Männern habe ich in den letzten Jahren zwei oder drei Frauen gehabt."
"Ich fand das Handwerk schon immer toll, deswegen habe ich auch schon in der Schule ein Praktikum als KFZ-Mechanikerin gemacht", erklärt Maria Niemeyer. Sie ist eine von derzeit 154 Azubis, die die TU Berlin als zweitgrößter Arbeitgeber in Charlottenburg ausbildet: Allerdings lässt sie sich als derzeit einzige Frau zur Mechatronikerin ausbilden. "Es macht unheimlich viel Spaß, etwas zu bauen, zu konstruieren. Ich sehe überhaupt keinen Nachteil als Mädchen. Die Kollegen sind nett, unterstützen mich auch."

Doch zunächst hatte Maria Niemeyer  Bedenken, hat Abitur gemacht und erst mal Philosophie studiert. Bald fehlte ihr aber das Handfeste und sie bewarb sich um den Ausbildungsplatz. Dass sie als Frau vielleicht später keinen Arbeitsplatz in dieser "Männerdomäne" bekommt, ist nicht zu befürchten: "Wir können später zwar nicht alle Azubis selbst übernehmen, aber durch den Ausbildungsverbund mit anderen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen können wir meist vermitteln", erklärt Uwe Müller. Seit Februar 2008 vertritt er einen, der lange für diese Erfolge gekämpft hat: Reinhard Wilk, der nach 37 Jahren an der TU Berlin, die letzten Jahre als Leiter des Servicebereichs Ausbildung, in Altersteilzeit gegangen ist. Für die Universitätsleitung dankte Kanzlerin Dr. Ulrike Gutheil ihm für die wertvolle Arbeit, die er über Jahrzehnte an der TU Berlin geleistet hat. Und die Entwicklung wird weitergehen. In Kürze wird ein neuer Ausbildungsberuf aus der Taufe gehoben: Fachinformatik, Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Die Absolventen werden schon jetzt - unter anderem im IT-Servicecenter "tubIT" - sehnlichst erwartet!    

pp / Quelle: "TU intern", 4/2008

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