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TU Berlin

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Innenansichten

Promovieren in der Freizeit

Montag, 28. Januar 2008

WM-Studie 2007: Hilfsangebote und Maßnahmen zur Verbesserung zu wenig bekannt

"Einiges hat sich verändert im Vergleich zu 2002, aber leider noch nicht genug", sagt Ulrike Strate, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs zuständige Vizepräsidentin der TU Berlin, zu den Ergebnissen der "WM-Studie 2007". Zum zweiten Mal wurden damit die wissenschaftlichen Mitarbeiter (WM) der TU Berlin nach ihrer Zufriedenheit mit ihrer Arbeitssituation befragt, zum Beispiel in Bezug auf ihre Lehrtätigkeit, eigene Weiterqualifikation, Forschungsaufgaben und -kontakte, Arbeitsbelastung sowie mögliche Probleme bei der Autorenschaft von Veröffentlichungen. Die TU Berlin ist die einzige deutsche Universität, die zum wiederholten Mal eine solche Studie bei ihren WM durchführt. Dass dies sinnvoll ist, zeigen die Ergebnisse. Denn trotz unterschiedlicher Maßnahmen, zentral wie in den Fakultäten, konnten die Autoren der Studie, Dr. Konrad Leitner und Sacha Kubath, keine ausreichenden Verbesserungen zur "WM-Studie 2002" feststellen. Noch immer verlassen zu viele nach Vertragsende die TU Berlin ohne Doktortitel. Die Befragten führen dies unter anderem auf zu hohe Lehrbelastung, zu viele Dienstleistungsaufgaben mit der Folge von Überstunden, aber auch auf nicht genügende Betreuung zurück. Positiv wurden die neuen Weiterbildungsangebote wie der Kurs "Teaching for Universities’ Best" für neu eingestellte WM aufgenommen, wenn auch oft über zu wenig Zeit für die Weiterbildung geklagt wird. In einer ersten Stellungnahme - die Studie zeigt teils erhebliche Unterschiede zwischen den Fakultäten auf - begrüßen die Fakultäten die neue Studie grundsätzlich. Sie gebe Hinweise für gezielte Verbesserungen, zum Beispiel eine bessere Bekanntmachung von speziellen Maßnahmen.

Der Akademische Senat (AS) nahm im Dezember die Studie zur Kenntnis. Insbesondere will er dem Missstand auf den Grund gehen, wenn junge Forschende als Autoren von Publikationen unerwähnt bleiben. Außerdem wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe bei der Vizepräsidentin mit Vertretern des AS und der Fakultäten beschlossen. Sie soll über die Ergebnisse und neue Maßnahmen diskutieren, unter anderem die Anwendung einer ”Promotionsvereinbarung“. Diese wurde auf Veranlassung von Ulrike Strate mit Vertretern der Kommission für wissenschaftlichen Nachwuchs und Forschung (FNK) und dem Personalrat erarbeitet. Geprüft werden sollen ebenfalls Möglichkeiten für ein "Promovenden-Coaching". Ein ähnliches Modell für junge Wissenschaftlerinnen, das "Doktorandinnen-Kolleg", läuft mit großem Erfolg. "Es ist uns sehr wichtig, dass die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zufrieden sind und wir möglichst viele zur Promotion führen können. Für die Universität ist eine hohe Promotionsquote auch Ausweis von Qualität", erklärt Ulrike Strate die umfangreichen Bemühungen der TU Berlin. Das Präsidium hat darüber hinaus beschlossen, qualitative Interviews durchzuführen, die die Situation der betreuenden Professorinnen und Professoren beleuchten sollen. Für die Durchführung konnte Prof. Dr. Nina Baur gewonnen werden. Die Ergebnisse werden demnächst vorliegen.

"Positiv wurden die neuen Weiterbildungsangebote aufgenommen."
KoKo / Quelle: "TU intern", 01/2008

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