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TU Berlin

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Innenansichten

Zeit gewinnen für individuelle Lösungen

Montag, 18. Juni 2007

Die Universität organisiert Verwaltungsbereiche neu - Informationen von der Mitarbeiter-Versammlung der TU-Kanzlerin

TU-Pressestelle/Dahl. Starke Forschung braucht eine serviceorientierte Verwaltung - hier ein Foto aus der Mikrosystemtechnik
Lupe

Optimierung der Studierendenverwaltung, Neuordnung der Informations- und Kommunikationsstrukturen, die Umstrukturierung der Forschungsabteilung und der Stand der Baumaßnahmen: Das waren die Hauptthemen, über die die TU-Kanzlerin Dr. Ulrike Gutheil die Beschäftigten der Verwaltung in ihrer zweiten Versammlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern informierte. Wie schon bei ihrer ersten Versammlung im Juni 2006 verfolgte die Kanzlerin damit das Ziel, mehr Transparenz über die Vorgänge innerhalb der Universität zu schaffen.

Zunächst aber ging es um die Personalentwicklung. Die demografische Entwicklung, so Ulrike Gutheil, verknappe sowohl die Anzahl potenzieller Studierender als auch geeigneter Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt. Der sogenannte und wieder aufgenommene "Führungskräftezirkel" der TU Berlin soll daher Ressourcen aus dem eigenen Hause mobilisieren. Dort können geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für vakante Führungspositionen vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Quasi als Gegenleistung für eine erfolgreiche Bewerbung sollte die Betreuung von einem oder zwei Neuberufenen für die Eingewöhnung in der Stadt und an der Universität übernommen werden.

Die Probleme der Zersplitterung, der Versorgungslücken und sogar Sicherheitsmängel im Informations- und Kommunikationsbereich, die bei einem Gutachten vor rund drei Jahren offenbar geworden waren, führten zu energischen Schritten in Richtung Neugliederung und Optimierung dieses Bereichs. Dazu wurde das neue Rechenzentrum, das "Zentrale IT-Dienstleistungszentrum der TU Berlin" (tubIT), gegründet, für das Prof. Dr. Odej Kao als Direktor gewonnen werden konnte. Diesem untersteht außerdem der ebenfalls neu eingerichtete Bereich "Verwaltung Informationstechnik", kurz VIT genannt. VIT sorgt als Stabsstelle hauptsächlich für die Benutzerbetreuung und Datensicherung, ist direkt der Kanzlerin zugeordnet und wird von Jörg Gruda geleitet. Dem Gremium für die strategische Leitung des gesamten IuK-Bereichs, das nun für den ungestörten Datenfluss sorgen und so Vertrauen zurückgewinnen soll, steht als Sprecherin ein "CIO" vor, ein Chief Information Officer. Diese Aufgabe hat die Kanzlerin Dr. Ulrike Gutheil selbst übernommen. In der strategischen Leitung sind außerdem drei Dekane und zwei externe Gutachter sowie der tubIT-Direktor als beratendes Mitglied vertreten.

Auch für die Durchführung der Personalkostenbudgetierung, die im Januar 2007 eingeführt wurde, entstand eine Arbeitsgruppe, der die Kanzlerin vorsteht. Mit dieser Maßnahme erfüllt das Präsidium eine alte Forderung, erhöht die Verantwortlichkeiten der Fakultäten und zieht sich auf strategische Entscheidungen zurück (TU intern 1/07).

An der Einführung und Planung vieler neuer Maßnahmen hat außerdem die Abteilung I, Studierendenservice, gearbeitet. Ziel ist hier die schrittweise Umstellung der häufigsten Prozesse auf elektronische Verfahren, um mehr Zeit für die Lösung individueller Probleme zu gewinnen und damit Studierenden Wartezeiten zu ersparen sowie Entlastungen für Lehrende, Fakultäten und Prüfungsverwaltung zu schaffen (siehe auch Artikel "Wie kann ich Ihnen helfen?").

Bei der Umstrukturierung der Forschungsabteilung ist das Hauptziel, noch deutlicher das Thema Forschung herauszustellen und dabei die Serviceleistungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erhöhen. Zusätzlich wird der Aufgabenbereich des Vizepräsidenten "Forschung" gestärkt, um noch mehr übergreifende Forschungsprojekte zu unterstützen und anzuschieben.

pp / Quelle: "TU intern", 6/2007

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