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TU Berlin

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Innenansichten

Renten, Überhang, Gefahrenzulagen

Montag, 16. Juli 2007

Neue Informationen für TU-Beschäftigte von der Personalversammlung

Umgang mit dem Personalüberhang, Rente mit 67, Wissenschaftszeitvertragsgesetz oder Streichung der Gefahrenzulagen waren unter anderen die Themen, über die der Personalrat auf seiner Versammlung am 20. Juni informierte und mit den Beschäftigten diskutierte.

Von den 183 Überhangkräften sind laut Aussage des Präsidenten 59 noch vermittelbar. Für alle Betroffenen bekräftigte der Personalrat noch einmal Forderungen und Wünsche, die bereits vor einigen Monaten formuliert worden waren: nach mehr Transparenz bei dem gesamten Vermittlungsverfahren durch mehr persönliche Gespräche im Rahmen der Vermittlung, nach Seminarangeboten, um die Betroffenen auch in ihrem Selbstverständnis zu unterstützen. Durch die Personalbudgetierung liege ein großer Teil des Handlungsspielraums in den Fakultäten. Diese sollten daher systematische Bedarfsanalysen liefern, um die Angebote zur Weiterqualifizierung darauf abstimmen zu können.

Ein Thema, das vielen Beschäftigten auf den Nägeln brennt, ist die "Rente mit 67". Nach der derzeitigen Gesetzeslage sind davon alle Jahrgänge ab 1947 betroffen. Ihr Renteneintritt verlängert sich stufenweise bis zum Jahrgang 1964: Geburtsjahrgang '47 arbeitet bis 65 Jahre und einen Monat, Geburtsjahrgang '64 und später arbeitet 65 Jahre und 24 Monate. Ein vorgezogener Ruhestand ist weiterhin möglich, jedoch mit entsprechenden Abschlägen. In den letzten Jahren (2001-2006) verließen 563 unbefristet Beschäftigte die TU Berlin mit durchschnittlich 59,74 Jahren.

Besonders wichtig für die befristet angestellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Am 18. April 2007 trat das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz in Kraft. Wesentliche Veränderungen sind vor allem die Einfügung einer familienpolitischen Klausel, die unter anderem eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre erlaubt, wenn ein Kind geboren wurde. Weitere Neuregelungen beziehen sich auf die Qualifizierungsphase und auf den Fall, dass der Arbeitsplatz aus Drittmitteln finanziert wurde.

Für das Facility-Management werden derzeit zwei Modelle diskutiert. Im ersten fungiert die TU-Leitung als Vermieter, Mieter sind die Fakultäten. Im zweiten ist der Vermieter eine GmbH, die Hochschulen sind Mieter. Für beides gibt es noch keine nachvollziehbaren Kostendarstellungen, die der Personalrat dringend einforderte, da das im Herbst 2007 zu beschließende Modell in das neue Berliner Hochschulgesetz eingehen könnte.

KoKo / Quelle: "TU intern", 7/2007

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