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TU Berlin

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Innenansichten

Infos, Service und Gespräche

Montag, 19. November 2007

Die TU Berlin hat nach einjährigem Umbau ihr modernes "CampusCenter" zur Beratung von Studierenden eröffnet

"CampusCenter"-Mitarbeiter demonstrieren bei der Eröffnung am 7. November mögliche Serviceleistungen
"CampusCenter"-Mitarbeiter demonstrieren bei der Eröffnung am 7. November mögliche Serviceleistungen
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"Von der Beratung zu Studienfächern über die Immatrikulation oder Fragen zum Auslandsstudium bis hin zur Exmatrikulation können wir Studierenden nun einen umfassenden Service aus einer Hand anbieten", erklärte Dr. Ulrike Gutheil, die Kanzlerin der TU Berlin, als sich am 7. November zum ersten Mal die Pforten des neuen CampusCenters für Studieninteressierte und Studierende öffneten.

"Damit können wir nun unkompliziert Erstberatungen zu allen Themen rund ums Studium durchführen, die individuell auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten sind." Mehr als ein Jahr wurde ein rund 300 Quadratmeter umfassendes, ebenerdiges Areal im Altbau des Hauptgebäudes umgebaut. In lichtdurchflutetem, modernem Ambiente sind nun in zwei Bereichen mehrere Theken, sogenannte "ServiceInseln", für Anfragen an die verschiedenen Abteilungen des Studierendenservice angeordnet. In dieser zentralen Anlaufstelle können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Studierendenservice nun durch ein ausgeklügeltes Softwaresystem auf viele gemeinsame Bereiche zugreifen und flexibel auf verschiedene Anforderungen reagieren. Das vereinfacht den Workflow für die Angestellten, vermeidet unnötig langes Warten bei den Studierenden und macht die Arbeitsabläufe transparenter. Neben Selbstbedienungstheken ermöglichen auch Computerterminals mit Internetanschluss Recherchen direkt vor Ort und gegebenenfalls sofortige Rückfragen bei den Fachleuten. Vorgänge werden von diesem "Front-Office" gleich an den richtigen Ansprechpartner im "Back-Office" weitergeleitet. Auch behinderte Studierende finden hier freien Zugang. Die Infotheke ist zum Beispiel mit Rollstuhl unterfahrbar, es gibt einen Leseplatz mit PC zum Vorlesen.

Einzig die psychologische Beratung wird keinen Front-Office-Bereich anbieten, um die nötige Vertraulichkeit der Gespräche zu wahren. Großzügige Öffnungszeiten sollen bei starkem Publikumsandrang zur Entzerrung beitragen. Jährlich zählt die Abteilung Studierendenservice rund 50 000 Besuche. Wartezeiten sollen sich die Studierenden im Gespräch mit Kommilitonen in einem angrenzenden Multifunktionsbereich verkürzen. Dort finden sie auf Monitoren ebenfalls interessante Nachrichten rund um Uni und Studentenleben, die von der Pressestelle und vom Studentenwerk zur Verfügung gestellt werden.

Gespräche sind erwünscht, das zeigt auch die künstlerische Ausstattung. Übermannshoch präsentieren sich links und rechts im Hauptraum zwei riesige Granitplatten. Die Gravuren darauf zeigen entspannt sitzende Menschen im Gespräch: ein Kunstwerk des ehemaligen Professors für plastisches Gestalten Erich Fritz Reuter von 1953. "Diese beiden Granitplatten stehen an ihrem Originalstandort", berichtet Hans-Joachim Rieseberg, Leiter der Bauabteilung. Das überrascht nur auf den ersten Blick. Der zentrale Raum des "CampusCenters" befindet sich hinter den Wänden des Gebäudevorsprungs, dort, wo sich nach dem Krieg jahrzehntelang die Haupteingangshalle der TU Berlin befand, nachdem das Hauptgebäude ja bekanntermaßen durch Bomben zerstört worden war. Zum Schmuck errichtete Ernst Fritz Reuter 1953 dort die beiden Granitplatten. Bei späteren Umbauten verschwand das Werk in den Räumen der Poststelle und der Druckerei, war teils mit Regalen verstellt und kommt heute, nach dem Umbau, wie ein Fels in der Brandung noch am gleichen Standort stehend, wieder zu glanzvollen Ehren.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 11/2007

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