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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Vier Chancen auf Erfolg

TU Berlin nimmt erfolgreich erste Hürde im Wettbewerb der Exzellenzstrategie

Die designierten Sprecher von UniSysCat – Vereinigung von Systemen in der Katalyse (TU): Prof. Dr. Matthias Drieß, Prof. Dr. Peter ­Hildebrandt und Prof. Dr. Arne Thomas (v. l.)
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Nachhaltigkeit braucht Katalyseforschung. Davon sind Prof. Dr. Matthias Drieß, Prof. Dr. Peter Hildebrandt und Prof. Dr. Arne Thomas vom TU-Institut für Chemie überzeugt. Sie sind die designierten Sprecher von „UniSysCat – Vereinigung von Systemen in der Katalyse“, einem Projekt, das die TU Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern in der Wettbewerbslinie Exzellenzcluster eingereicht hatte. Die erste Wettbewerbshürde haben sie genommen.

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat am 29. September 2017 bekannt gaben, überzeugten vier Clusterskizzen, bei denen die TU Berlin designierte Sprecher stellt und mit den anderen Universitäten kooperiert. Insgesamt können die Berliner Universitäten und die Charité neun Skizzen zum Vollantrag ausarbeiten. Diese müssen am 21. Februar 2018 eingereicht werden. Die finale Förderentscheidung erfolgt im September 2018.

„Das Ergebnis beweist die Leistungsstärke unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dieser erste Etappenerfolg ist Ansporn für uns, bis zur Abgabe der Vollanträge im Februar 2018 weiterhin fokussiert zu arbeiten. Ich bedanke mich im Namen des Präsidiums bei allen an der Erstellung der Skizzen Beteiligten für ihr großes Engagement und wünsche für den weiteren Weg viel Erfolg!“, sagte TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen.

Mit dem Forschungsvorhaben UniSysCat soll an die Erkenntnisse des seit zehn Jahren bestehenden Clusters „UniCat“ angeknüpft werden. Im Fokus steht dabei ein echter Paradigmenwechsel. Künftig sollen nicht nur einzelne katalytische Reaktionen betrachtet, sondern ganze Reaktionsnetzwerke in der chemischen und biologischen Katalyse untersucht werden.

Die designierten Sprecher von Shaping Space – Converging Art, Science, Technology (UdK und TU): Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel und Prof. Dr. Stefan Weinzierl (v. l.)
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Auf die Verbindung von gestalterischen Disziplinen, den Künsten und den Ingenieurwissenschaften setzt „Shaping Space – Converging Art, Science, Technology“ von UdK Berlin und TU Berlin. Die designierten Sprecher Prof. Dr. Stefan Weinzierl (TU) und Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel (UdK) wollen Werkzeuge für die digitale Erzeugung von Räumen entwickeln, bei denen Algorithmen nicht nur die Einhaltung physikalisch-technischer Randbedingungen gewährleisten, sondern unmittelbar auf die menschliche Wahrnehmung von Form, Material, Akustik, Licht und Wärme Bezug nehmen.

Die designierten Sprecher von MATH+ Forschungszentrum der Berliner Mathematik (TU, HU, FU): Prof. Dr. Michael Hintermüller, Prof. Günter M. Ziegler, Ph.D., Prof. Dr. Martin Skutella (v. l.)
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Mit der Kunst der Problemlösung befasst sich die gemeinsame Clusterskizze „MATH+ Forschungszentrum der Berliner Mathematik“ von TU Berlin, FU Berlin und HU Berlin.  Angesichts der digitalen Transformation wird Mathematik gebraucht, um Komplexität zu beherrschen, verborgene Gesetzmäßigkeiten aufzudecken und so ein fundamentaleres Verständnis wie auch verbesserte Vorhersagen zu ermöglichen. Mit MATH+ wollen die designierten Sprecher Prof. Dr. Martin Skutella (TU), Prof. Dr. Michael Hintermüller (HU) und Prof. Günter M. Ziegler, Ph.D., (FU) die Herausforderungen an mathematische Abstraktionen, Methoden und Problemlösungen angehen und auf bereits stark etablierten Strukturen in Berlin aufbauen, etwa auf das 2002 als DFG-Forschungszentrum gegründete MATHEON oder die Berlin Mathematical School.

Der designierte Sprecher von Science of Intelligence (TU und HU): Prof. Dr. Oliver Brock
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Die Clusterskizze „Science of Intelligence“ von TU und HU möchte die Lücken in der Intelligenzforschung schließen. Gemeinsam mit seinen Kollegen sucht Prof. Dr. Oliver Brock, Leiter des TU-Fachgebietes Robotics and Biology Laboratory, Antworten auf die Frage, welche fundamentalen Gesetze und Prinzipien den unterschiedlichen Formen von Intelligenz zugrunde liegen – sei es künstliche, menschliche oder tierische. Das Forschungsvorhaben verfolgt dabei einen neuartigen Ansatz: Alle Erkenntnisse, Methoden, Konzepte und Theorien, die aus den unterschiedlichsten Disziplinen resultieren, sollen in eine gemeinsame Sprache zusammengeführt werden.

Erfolgreiche Cluster werden von 2019 an für zweimal sieben Jahre gefördert.   

www.tu-berlin.de/?id=182028
www.berlin-university-alliance.de
Twitter: @BerlinUAlliance

Susanne Cholodnicki, "TU intern" 9. Oktober 2017

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