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Von nationaler Bedeutung – was bisher geschah

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Fünfzehn Jahre schon können Berlinerinnen, Berliner und Touristen davon träumen, wie es wohl wäre, wenn die Bauakademie des berühmten Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel, der große „Rote Kasten“ aus berlin-brandenburgischem Backstein, wieder in der Mitte der Hauptstadt erstünde, wie ein Phönix aus der Asche, ein Ensemble bilden würde mit dem wiedererrichteten Schloss, dem künftigen Humboldt Forum, und der altehrwürdigen, ebenfalls roten Friedrichswerderschen Kirche, die auch Schinkels Handschrift trägt. So lange schon zeigen eine Kunststoff-Fassade und eine steinerne Musterecke, wie sie einmal aussah. Fördervereine machen sich schon lange für einen Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten und später durch die DDR abgerissenen Gebäudes stark. Im November 2016 entschied nun der Bundestag, das Projekt sei von nationaler Bedeutung, und setzte ein Fanal: 62 Millionen Euro wurden bereitgestellt, um die letzte Lücke im zentralen Stadtbild der Hauptstadt zu schließen. Nur – soll sie tatsächlich so aussehen wie bei ihrer Eröffnung 1836? Oder anders, moderner? Was soll sie beinhalten, wie soll sie konkret genutzt werden und wer setzt das um? Diese Fragen sollen sehr schnell, bis Mai 2017, beantwortet werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beauftragte die Bundesstiftung Baukultur, ein Dialogverfahren zur Findung eines tragfähigen Nutzungskonzeptes durchzuführen und eine Machbarkeitsunterlage Bauakademie zu erarbeiten. Der strukturierte Dialogprozess besteht aus drei zentralen öffentlichen Veranstaltungen: Im März und April fanden ein „Statusforum“ im Beisein von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks – auf dem auch die TU Berlin ihr Konzept unter allgemeinem Beifall vorstellte – und ein „Ideenforum“ in unmittelbarer Nachbarschaft des „Roten Kastens“ aus Kunststoff statt, nämlich im Kronprinzenpalais Unter den Linden. Alle mit Stadtplanung und Architektur, Kultur- und Kunstwissenschaft in Berlin Befassten und an der Bauakademie Interessierten aus Stadtverwaltung, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft kamen als Referenten oder Diskutanten zu Wort. Ein „Szenarienforum“ folgt am gleichen Ort am 3. Mai 2017. Das dokumentierte Ergebnis der drei Foren sowie die erarbeitete Machbarkeitsunterlage werden zur Vorbereitung des Realisierungswettbewerbs im Mai dienen. Die Spannung steigt …

Patricia Pätzold, "TU intern" 7. April 2017

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