direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Hochschulpolitik

Erfolg im Doppelpack

Mittwoch, 31. Juli 2013

Zwei hochkarätig geförderte Projekte werden künftig das Gleichstellungsportfolio der TU Berlin bereichern

Andrea Blumritt
Lupe [1]

tui Gleich in zwei Projekten konnte die TU Berlin Mitte Juli große Erfolge vermelden. Sie wurde bei der Fortsetzung des Professorinnenprogramms positiv bewertet und kann nun weitere Professorinnen berufen, gleichzeitig werden Fellowships für 21 ausländische Forscherinnen in einem neuen EU-Qualifikationsprogramm vergeben.

131 Hochschulen beteiligten sich an der Fortsetzung des Professorinnenprogramms „PPII“. Die TU Berlin ist unter den 96 positiv bewerteten Hochschulen und kann nun drei Professorinnen berufen, deren unbefristete W2- oder W3-Stellen in den ersten fünf Jahren jeweils mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 150 000 Euro jährlich finanziert werden.

„Es ist uns gelungen, uns kritisch und zugleich zukunftsweisend mit den 2008 formulierten Zielen des Gleichstellungskonzeptes auseinanderzusetzen. Das wurde hier honoriert“, erklärt Dr. Andrea Blumtritt, die als Zentrale Frauenbeauftragte den Antrag für die TU Berlin vorbereitet hatte. Doch trotz dieser Erfolge blieben zahlreiche Herausforderungen. Die TU Berlin werde ihre Zielvision einer geschlechtergerechten Universität weiter verfolgen. Unterstützt wird dies auch durch ein weiteres Qualifizierungsprogramm, die Internationale Postdoc Initiative (IPODI). Für dieses Projekt warb die Zentrale Frauenbeauftragte für die TU Berlin Drittmittel über Marie Curie Actions/COFUND, ein Förderprogramm der Europäischen Union, ein. Insgesamt umfasst das Projekt ein Volumen von 3,4 Millionen Euro. Die TU Berlin ist mit 60 Prozent an der Gegenfinanzierung beteiligt, also mit etwa zwei Millionen Euro. Bereits im Juli startet IPODI und wird fünf Jahre lang 21 Fellowships für hoch qualifizierte Forscherinnen in drei internationalen Ausschreibungsrunden finanzieren. Das Programm richtet sich ausschließlich an promovierte Wissenschaftlerinnen aus dem Ausland und verbindet erstmals Aspekte der Frauenförderung und der Internationalisierung. Es ist die zweite von drei großen Postdoc-Aktivitäten der TU Berlin unter dem Dach des Gesamtprogramms „Wissenschaftlerinnen an die Spitze“, in dem mehr als 30 Postdoc-Fellowships, Juniorprofessuren und W2-Professuren auf Zeit (co-)finanziert werden. Networking und Mentoring, die Unterstützung von Mobilität und transdisziplinärer Forschung sind zentrale Elemente von IPODI.

„Wir hoffen, damit viele hochkarätige Forscherinnen aus dem Ausland für unsere Universität zu interessieren“, sagt Andrea Blumtritt. „Besonders würde es uns natürlich freuen, die eine oder andere Forscherin dauerhaft für die TU Berlin zu gewinnen.“

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2013

"TU intern" Juli 2013

  • Online-Inhaltsverzeichnis [2]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - Juli 2013 [3]
------ Links: ------

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.
Copyright TU Berlin 2008