direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Fakultätsliste

Fakultäten tragen die Kompetenz

Stefan Jähnichen, Spitzenkandidat für das Kuratorium
Lupe

Eine moderne Universität steht heute in einem harten nationalen und internationalen Wettbewerb, bei dem es um Leistung und Qualität sowohl in der Forschung als auch in der Lehre geht. Die Ausgestaltung attraktiver Bachelor- und Masterstudiengänge unter veränderlichen demografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bedeutet ebenso einschneidende Herausforderungen wie der Wettbewerb um Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und ähnliche Programme.

Diese Herausforderungen spielen sich vor allem im Bereich der wissenschaftlichen Fachkompetenz ab. Und die Träger dieser Kompetenz sind die Fakultäten. Dort wird die Forschung gestaltet, dort werden Studienpläne und Prüfungsordnungen konzipiert und dort werden die Studierenden ausgebildet. Deshalb ist es wichtig, den Einfluss der Fakultäten auf die universitären Meinungsbildungsprozesse zu stärken und ihre wissenschaftsbezogene Orientierung zur vorrangigen Entscheidungsgrundlage zu machen.

Hans-Ulrich Heiß, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Lupe

Aus diesen Gründen sind wir überzeugt, dass sich in einer modernen Universität die Diskussionen und Entscheidungen nicht an fest gefügten hochschulpolitischen oder gar gesellschaftspolitischen Grundpositionen orientieren dürfen, sondern sich ganz dezidiert an den inhaltlichen Anforderungen von qualitativ hochwertiger Lehre und Forschung ausrichten müssen. Und wir denken, dass sich ein solcher neuer Stil am besten dadurch erreichen lässt, dass die Fakultäten sich ganz unmittelbar in den zentralen Gremien wiederfinden.

Die Stimme der Fakultäten muss ein größeres Gewicht erhalten, wenn es um die Planung und Durchführung der Forschung geht, wenn die Ausgestaltung der Lehre zu bestimmen ist, wenn Studien- und Prüfungsordnungen festgelegt werden, wenn Fragen der Budgetierung anstehen oder auch wenn es um eine adäquate Unterstützung durch die Verwaltung geht. Keinesfalls darf die TU Berlin in einen Zustand zurückfallen, in dem individuelle Gruppeninteressen oder dogmatische Positionen bei wesentlichen Entscheidungen den Ausschlag geben.

Die Fakultätsliste steht für eine Umorientierung weg von einer eher politisch orientierten und hin zu einer fachlich und sachlich orientierten Gestaltung unserer Universität. Dafür wird sie im Akademischen Senat wie auch im Kuratorium eintreten. Nur so können wir die Attraktivität, die Effizienz und die Leistungsfähigkeit der TU Berlin weiter steigern.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Ulrich Heiß, Prof. Dr.-Ing. Stefan Jähnichen, Prof. Dr. Peter Pepper, Prof. Dr.-Ing. Klaus Petermann

Initiative Unabhängige Politik (IUP)

Leistungsorientierte TU Berlin

Rolf Möhring, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Lupe

Möchten Sie, dass Ihre Absolventen auch deshalb bevorzugt eingestellt werden, weil sie Absolventen der TU Berlin sind? Möchten Sie, dass man ihnen außerhalb der Universität mit Wertschätzung entgegentritt, weil sie von der TU Berlin kommen? Dann sollten Sie sich wie wir für eine starke und leistungsorientierte TU Berlin einsetzen.

Unsere Universität ist im nationalen und internationalen Vergleich kontinuierlich unterfinanziert. Umso mehr können wir stolz darauf sein, dass wir im Wettbewerb der Universitäten große Erfolge erringen. Die Konzentration auf unsere Kernprozesse in Forschung und Lehre ist dafür eine entscheidende Voraussetzung. Über alle Statusgruppen hinweg muss es gelingen, sich auf diese Kernprozesse zu konzentrieren und die bürokratischen Nebenprozesse zu begrenzen.

Das große prognostizierte Defizit an Ingenieuren und Naturwissenschaftlern muss für uns die Herausforderung sein, hervorragend qualifizierte Absolventen auszubilden. Durch praxisbezogenes, forschendes Lernen sollen sie befähigt werden, die Innovationskraft unserer Wirtschaft zu steigern.

Die Forschung der TU Berlin, sei sie nun grundlagenorientiert oder praxisbezogen, hat sich in der jüngsten Vergangenheit sehr gut entwickelt. Die Idee der acht Forschungsschwerpunkte muss weiterentwickelt werden. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat für uns ebenso hohe Bedeutung wie die regionale Vernetzung mit Partneruniversitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die engagierte Mitwirkung in internationalen Forschungsnetzwerken. Das Profil der TU Berlin als weltweit offene Universität bietet dafür eine gute Grundlage.

In Kürze stehen wichtige Entscheidungen an über den nächsten Strukturplan, über eine leistungsorientierte Mittelverteilung und über einen neuen Ausstattungsplan. Diese Pläne, die das künftige Profil der TU Berlin bestimmen werden, müssen sicherstellen, dass die TU Berlin das Attribut „technisch“ in ihrem Namen verdient, dass die Stärke der Leistungsträger gefördert wird und die Bereiche mit Zukunftspotenzial eine Entwicklungschance erhalten.

Bei der Verwirklichung dieser Ideen in den zentralen akademischen Gremien will die IUP auch in Zukunft eine entscheidende Stimme der Professoren sein. In ihrem Wahlvorschlag versammeln sich Leistungsträger aus allen Fakultäten. Ihr Anliegen ist die Universität als Ganzes. Deswegen geben Sie uns Ihre Stimme für die TU Berlin der Zukunft.

Prof. Dr. Rolf Möhring, Prof. Dr.-Ing. Günther Seliger

Liberale Mitte (LM)

Spitzenforschung und Spitzenlehre

Die „Liberale Mitte“ setzt sich für die Realisierung der folgenden Programmpunkte ein:

Günter Abel, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Lupe
  1. Stärkung der TU Berlin als Forschungsuniversität mit international sichtbarer Spitzenforschung und Spitzenlehre, deren Einheit nachdrücklich vertreten wird. Alle Einrichtungen, Gremien und Bereiche der Universität haben sich an dieser Zielsetzung zu orientieren.
  2. In Sachen Forschung dienen diesem Ziel vor allem: Ausbau bisheriger und Erschließung neuer Kompetenzfelder; Unterstützung von wissenschaftlichen Initiativkernen angesichts des eingetretenen Generationswechsels; Stärkung der TU-internen Instrumente der Forschungsförderung; Fortführung der Reform der Forschungsabteilung; Ausbau der Qualitätssicherung; Vernetzung mit den anderen Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen zwecks Aufbau leistungsfähiger Verbünde; Erhöhung der Sichtbarkeit der TU Berlin im Bereich der Graduate Schools durch Ausbau des Netzwerks strukturierter Programme unter dem spezifischen Dach der TU Berlin; weiterer Ausbau strategischer Partnerschaften mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie mit Institutionen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.
  3. In Sachen Lehre dienen dem unter Punkt 1 genannten Ziel vor allem: Teilnahme an Initiativen zur Verbesserung der Lehre; Ausbau der universitären, forschungsgeleiteten Lehre (im Unterschied zur Ausbildung an Fachhochschulen); Erhöhung der Anreize für gute Lehre; nachhaltige Qualitätssicherung; Stärkung des Einsatzes neuer Medien in der Lehre. Ausbau der interfakultären Zusammenarbeit in der Lehre; kritische Überprüfung der Akkreditierungsverfahren.
  4. In institutionell-struktureller Hinsicht dienen den unter den Punkten 1 bis 3 formulierten Zielen vor allem: Dialog-Modell des Zusammenwirkens von Kompetenzen der Universitätsspitze (Präsidium, Akademischer Senat) und Kompetenzen der Fakultäten und Institute; offensives Agieren in allen Vertragsverhandlungen mit dem Berliner Senat; Qualitätssicherung im Bereich der Universitätsverwaltung; Beschleunigung von Berufungsverfahren; Verbesserung der raumwirtschaftlichen Prozesse; Ermöglichung vorgezogener Neuberufungen; weitere Förderung des Programms der Seniorprofessuren; stärkere Nutzung der Möglichkeiten des Stiftungswesens in Deutschland.
Prof. Dr. Günter Abel

Reformgruppe

Universitäre Lehre und Forschung untrennbar

Jürgen Thorbeck, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Lupe

Die Reformgruppe HochschullehrerInnen kandidiert für das Kuratorium und den Akademischen Senat. Unser Engagement in der Gremienarbeit ist durch statusgruppenübergreifende Solidarität und Kompromissbereitschaft gekennzeichnet. Uns liegt die Universalität der TU Berlin genauso am Herzen wie die Vielstimmigkeit bei der Meinungsbildung in der Selbstverwaltung. Wir handeln fakultätsübergreifend und helfen so, Problemlösungen zu finden, die nicht von Einzelinteressen geprägt sind. Wir wollen eine klare Identität unserer TU nach innen und nach außen sichtbar machen.

Die Hochschulpolitik scheint dem öffentlichen Druck nachzugeben und die Universitäten wieder zu stärken. Dabei steht jedoch trotz großen gesellschaftlichen Bedarfs an qualifizierten Akademikern eindeutig die Forschung und nicht die Lehre im Mittelpunkt. Die weitere Einrichtung zahlreicher extern finanzierter Professuren zeigt ganz klar diese Entwicklung. Für die TU Berlin droht die Gefahr einer Zwei-Klassen-Universität. Es ist zu befürchten, dass stark mit Lehre belastete und forschungsstarke Fachgebiete weiter auseinanderdriften. Opportunistisches, allein auf monetäre Vorteile ausgerichtetes Handeln ist in dieser Situation gefährlich. Wir wollen verantwortliches Handeln durchsetzen, bei dem die langfristige Wirkung in allen Bereichen berücksichtigt wird.

Matthias Rötting, Spitzenkandidat für das Kuratorium
Lupe

Obwohl sich in der Hochschulverwaltung viele Prozesse verbessert haben, muss die Effizienz und Kundenorientierung einiger Servicebereiche optimiert werden, um die wissenschaftlichen Einrichtungen von administrativen Routineaufgaben zu entlasten. Eine automatisierte Erfassung der Lehrleistungen im Studierenden-Servicebereich sei hierzu beispielhaft genannt.

Die Studienreform verursachte zum Teil gravierende Kapazitätsengpässe. Gleichzeitig fordert die Politik eine weitere Steigerung der Studierendenzahlen. Beides führt zu personellem Mehraufwand sowie deutlich erhöhter Belastung des wissenschaftlichen Personals. Wir fordern deshalb eine belastungsorientierte Verbesserung der Ausstattung der Fakultäten sowie eine Strukturplanung, die den gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht wird.

Reformgruppe Hochschullehrer, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Thorbeck

Reformfraktion: Reformgruppe HL, Mittelbauinitiative, ver.di – mehr bewegen!, Studis Fakultäten 1, 2, 6 & 7, EB 104, Freitagsrunde, UTEX-Plenum und Grüne TUB

Quelle: "TU intern", 1/2011

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.