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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Dritte Säule des Hochschulpakts vereinbart

Montag, 12. Juli 2010

Gemeinsam mit den Regierungschefs beziehungsweise der Regierungschefin der Länder hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Juni das neue "Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre" auf den Weg gebracht. In die sogenannte dritte Säule des Hochschulpakts will die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan bis 2020 rund zwei Milliarden Euro Bundesmittel investieren. Damit soll die Hochschullehre verbessert werden. Besondere Berufungen, Weiterbildungen für Lehrende und andere Maßnahmen, die zur Verbesserung der Lehre beitragen, sollen aus diesem Topf finanziert werden. Beantragte und bewilligte Maßnahmen müssen durch das jeweilige Sitzland gegenfinanziert werden, ähnlich wie bei den Ausgaben für die erste Säule des Hochschulpaktes, der Schaffung zusätzlicher Studienplätze. Der Berliner Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), zeigte sich erfreut, dass sich der Bund mit diesem Pakt für die Verbesserung der Lehre engagiere. Um Mittel aus diesem Programm zu erhalten, reichen die Hochschulen jeweils Projekte zur Finanzierung ein. Es wird zwei Bewilligungsrunden geben, in denen in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren die zu fördernden Vorhaben ausgewählt werden. Um eine Ausgewogenheit unter den deutschen Hochschulen zu fördern, wird ein vorab vereinbartes Mittelvolumen pro Bundesland zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die Vergabe bleibt aber die Erfüllung der inhaltlichen und qualitativen Förderkriterien. Die die zweite Säule beinhaltet die Programmpauschalen für DFG-geförderte "Overhead"-Forschungsprojekte. Die Vereinbarungen sind online bei der GWK einzusehen.
Insgesamt jedoch zeigte sich Wissenschaftssenator Zöllner, ebenso wie die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, vom Bildungsgipfel enttäuscht, da das zentrale Ziel aller Beteiligter, zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung zu investieren, verfehlt worden sei.

pp / Quelle: "TU intern", 7/2010

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