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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Umfangreiches Rechenwerk

Montag, 19. April 2010

Das sogenannte "Preismodell" für die Finanzierung der Hochschulen bis 2013 hat drei Säulen

Studienplätze für Ingenieurstudierende: Elektrotechnikneubau der TU Berlin
Lupe

Die Hochschulverträge, die im Januar 2010 unterzeichnet wurden, sollen den Hochschulen laut Wissenschaftssenator mehr Planungssicherheit bis zum Jahr 2013 geben sowie Platz für bis zu 6000 zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger in Berlin schaffen. Für die Jahre 2010 und 2011 werden die Plafonds noch nach dem alten Modell der leistungsbezogenen Mittelverteilung berechnet, in dem 30 Prozent des Plafonds über Leistungsparameter verteilt werden. Ab 2012 soll die leistungsbasierte Hochschulfinanzierung greifen, das sogenannte "Preismodell". Die Modellrechnung des leistungsbasierten Anteils der Hochschulfinanzierung ist kompliziert und in einem umfangreichen Rechenwerk festgelegt. Danach ist nur ein Drittel des Gesamtzuschusses, die sogenannte Grundfinanzierung, von Leistungsparametern unabhängig. In einem zweiten Teil werden zur Leistungsberechnung Parameter aus dem Bereich Lehre herangezogen. Gewertet wird die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester (Studierchancen), Studierende in der Regelstudienzeit (Lehrnachfrage) sowie Absolventen (Output). Die Beträge dafür orientieren sich an dem überregionalen Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich und an den im Hochschulpakt 2020 zugrunde gelegten Ausgaben je Studienanfänger. Ein Ingenieurstudienplatz wird dabei zum Beispiel mit 24 000 Euro veranschlagt, geisteswissenschaftliche Studiengänge schlagen mit 13 000 Euro zu Buche.

Der dritte Finanzierungsanteil richtet sich nach den Leistungen in der Forschung. In erster Linie liegen hier die eingeworbenen Drittmittel sowie die Nachwuchsförderung zugrunde, die anhand der abgeschlossenen Promotionen bewertet werden. Ebenfalls für die Berechnung herangezogen werden Graduiertenschulen und -kollegs, Sonderforschungsbereiche, Beteiligung an Exzellenzclustern, DFG-Forschungszentren oder europäischen Verbundforschungsprojekten. Über dieses "Preismodell" hat die Senatsverwaltung mit den Hochschulen mittlerweile Einvernehmen hergestellt.

KoKo / Quelle: "TU intern", 4/2010

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