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TU Berlin

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Hochschulpolitik

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Montag, 19. April 2010

DFG will Flut der Publikationen eindämmen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen sich bei Förderanträgen und Abschlussberichten künftig auf die Angabe weniger, aussagekräftiger Publikationen beschränken. So lauten die neuen Regelungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die vom 1. Juli dieses Jahres an gelten. Bisher konnten beliebig viele Veröffentlichungen als Referenz angegeben werden.

Damit will die DFG die anschwellende Publikationsflut eindämmen. Stattdessen soll die eigentliche Beschreibung des Projekts sich selbst erklären, die angegebenen Veröffentlichungen sollen vor allem zeigen, was der Antragsteller an eigenen Arbeiten zu der angestrebten Forschung geleistet hat. Der wissenschaftliche Lebenslauf soll nicht mehr als fünf für das Projekt wichtige Publikationen enthalten. Zwei weitere mit direktem Bezug zum Projekt und bereits veröffentlicht dürfen pro Jahr ebenfalls angegeben werden. Und nicht nur die DFG will damit Wissenschaft und Wissenschaftler selbst entlasten. Auch der Deutsche Hochschulverband, die Vertretung der Hochschullehrer, will die Publikationsflut im Vorfeld von Berufungen begrenzen. Immer stärker orientiere sich der Wissenschaftsbetrieb heute an Kennzahlen, Zitationen oder Rankings und zwinge die Forschenden, Schriften zu veröffentlichen, die nur Teilergebnisse ihrer Forschung enthalten, oder verleite sie gar zu Manipulationen an ihren Publikationslisten und damit zu wissenschaftlichem Fehlverhalten.

pp / Quelle: "TU intern", 4/2010

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