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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Exzellenzinitiative und Reformstudiengänge

Montag, 19. April 2010

Das neue Präsidium der TU Berlin benennt Schwerpunkte für die künftige Arbeit

Ulrike Woggon ist 1. Vizepräsidentin, Ulrike Gutheil Kanzlerin, Jörg Steinbach Präsident, Wolfgang Huhnt 2. Vizepräsident und Gabriele Wendorf 3. Vizepräsidentin im neuen Präsidium der TU Berlin
Lupe

Das neue Präsidium der TU Berlin hat jetzt wichtige Schwerpunkte für die künftige Arbeit vorgestellt. "Wir wollen in die Spitzengruppe aller technischen Universitäten in Deutschland gelangen und starten mit einem neuen Selbstbewusstsein basierend auf den gezeigten Erfolgen und unter Einbezug aller TU-Mitglieder aus allen Statusgruppen", so der neue Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach. Im Fokus stehen dabei die Exzellenzinitiative, neue Reformstudiengänge und eine schnelle, aber zukunftsträchtige Reform der Reform unter Einbeziehung der Studierenden.

"Hinzu kommt, dass die TU Berlin in den nächsten Jahren wieder wachsen wird. Wir werden mehr Studierende aufnehmen, und durch unsere gestiegenen Drittmittel können wir mehr Forscherinnen und Forscher beschäftigen. Dies hat folgerichtig Auswirkungen auf unsere Campusplanung. Auch hier werden wir uns Schritt für Schritt erweitern. Unsere Aktivitäten im Bereich der Ausgründungen, verknüpft mit jüngsten Forschungserfolgen wie der Beteiligung an zwei großen europäischen Forschungsnetzwerken, zeigen den Weg dafür auf", erläutert Jörg Steinbach.

Das Präsidium gab jetzt auch bekannt, dass sich die Universität nach einem intensiven Diskussions- und Auswahlprozess in allen drei Förderlinien der Exzellenzinitiative bewerben wird. Dabei geht sie bewusst auch in der dritten Säule für ein universitäres Gesamtkonzept, den Weg institutionalisierter Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten. Die TU Berlin will außerdem ihre Erfolge aus der ersten Runde verstetigen.

Ganz konkret sind auch die Vorstellungen bei der Studiengestaltung. So will die TU Berlin im Herbst 2010 und 2011 unter Anwendung der im Hochschulvertrag vereinbarten Erprobungsklausel verschiedene Reformstudiengänge einführen. Die Immatrikulation soll in einen vierjährigen Bachelor erfolgen. Nach drei Jahren eröffnet man den Studierenden die Option, zwischen Berufs- und Forschungsorientierung für die verbleibende Studienzeit zu wählen. Im ersten Fall schließt das Studium mit einer fokussierten Berufsvorbereitung nach vier Jahren ab, im anderen Fall folgt eine zweijährige Masterphase zur selbstständigen Forschungsbefähigung. Wahlweise kann diese im Rahmen der Hochbegabten-Förderung auch als integriertes PhD-Programm gestaltet werden. Damit schafft sich die TU Berlin weitere Alleinstellungsmerkmale im Studienangebot und reagiert aktiv auf Defizite aus dem Bologna-Prozess.

Unter dem Motto "modern und zukunftsträchtig" verfolgt die TU Berlin ganz bewusst innovative Projekte, die zur aktiven und nachhaltigen Imageverbesserung der MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) beitragen sollen. Das neue Präsidium will diese Strategie weiter forcieren und setzt damit ein deutliches Zeichen für die MINT-Förderung im Verbund mit den anderen Disziplinen an der TU Berlin. "Bei all diesen Prozessen ist uns die Beteiligung aller Statusgruppen und eine Stärkung des Wir-Gefühls sehr wichtig. Das wollen wir unter anderem mit einer transparenten Dialogkultur begleiten. So biete ich künftig Sprechstunden für alle interessierten TU-Mitglieder an. Wir bitten alle, sich aktiv zu beteiligen, die Diskussion über unsere Universität voranzutreiben und an einem positiven und starken Erscheinungsbild unserer Universität mitzuwirken. Dass die Beteiligung aller uns wichtig ist, zeigt unsere Amtseinführung, zu der je ein Mitglied pro Statusgruppe reden wird. Wir laden alle TU-Mitglieder herzlich dazu ein", so Präsident Jörg Steinbach.

Stefanie Terp / Quelle: "TU intern", 4/2010
  • Amtseinführung am 23. April 2010
  • Sprechstundentermine

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