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TU Berlin

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Präsidentschaftswahl an der TU Berlin

Das Vizepräsidententeam von Jörg Steinbach

Freitag, 11. Dezember 2009

Humboldt'sches Ideal im modernen Gewand

Ulrike Woggon gehört zum Team von Jörg Steinbach. Die Physikerin kandidiert für das Amt der 1. Vizepräsidentin
Lupe

Die Freude am Erkennen, die Neugier, etwas zu entdecken, der Ehrgeiz, etwas Neues zu erfinden und anzuwenden, all dies sind unverzichtbare Bestandteile aller universitären Bildungsabschnitte. Im Sinne des Humboldt’schen Ideals der Einheit von Forschung und Lehre gilt es, Forschung konsequent in den Kontext von Bildung und Ausbildung zu stellen in einer Wirklichkeit, die geprägt ist von Internationalisierung, strukturellen Änderungen, finanziellen Zwängen und sich ständig verändernden Berufsbildern.

Forschung in Einheit mit Qualifizierung von jungen Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen ist ein Alleinstellungsmerkmal einer Universität und hebt uns von den Fachhochschulen ab. Eine Beteiligung an der Exzellenzinitiative, die universitäre Spitzenforschung unterstützt und beste Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs schafft, steht daher außer Frage. Die bereits begonnenen Aktivitäten des jetzigen Präsidiums zur Exzellenzinitiative gilt es unverzüglich aufzunehmen. Meine Aufgabe im Team wird darin bestehen, die existierenden Exzellenzprojekte in eine Verlängerung zu begleiten und neue Anträge zu unterstützen. In- und externe Qualitätssicherung, die Garantie von Grundfinanzierungen, vereinfachte administrative Prozesse und belastbare Infrastrukturplanung stehen dabei im Vordergrund.

Forschung an einer TU der neuen Generation wird mit Teamwork verbunden sein und ihr Erfolg dadurch bestimmt, wie gut Ziele im Team aus Studierenden, Lehrenden, technischen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen, Verwaltungsangestellten, Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen und Facharbeitern/Facharbeiterinnen kommuniziert werden, wie Ergebnisse motivierend sichtbar gemacht werden und wie überdurchschnittliches Engagement gewürdigt wird. Wertvolle Erfahrungen unserer älteren Generation müssen bewahrt werden und in einer Universität der neuen Generation ihren Platz finden. Aufgabe des Präsidiums und besonders von mir wird es sein, dies mitzugestalten und dazu attraktive Instrumente bereitzustellen. Ich werde dabei Erfahrungen einbringen, die ich sowohl durch meine langjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre an drei verschiedenen technischen Universitäten und bei Gutachter- und Gremientätigkeit gewonnen habe. Unser Ziel ist eine Universität einer neuen Generation, die sich erfolgreich unter den Top 5 der technischen Universitäten behauptet und hohe Ansprüche an innovative angewandte Forschung bei Wahrung einer hohen Qualität der Grundlagenforschung stellt.

Bei der Profilbildung der TU Berlin zur Universität der neuen Generation hat das künftige Präsidium die gesamtuniversitäre Entwicklung im Blick. Bereichen, die sich in strukturellen Umbrüchen befinden, soll ermöglicht werden, sich neu aufzustellen. Die Qualität der eingeworbenen Drittmittel, gemessen am Niveau des Wettbewerbs, der Evaluation, zu erwartender Qualifikationsarbeiten und Publikationen, muss einen höheren Stellenwert bekommen im Vergleich zu deren Quantität. Das Instrument der Zielvereinbarung ist weiter auszubauen und geeignete Bonussysteme sind weiterzuentwickeln. Eine effiziente Nutzung unserer personellen und Sach-Ressourcen erfordert die Bildung von Schwerpunkten unter Berücksichtigung international akzeptierter Qualitätskriterien. Für wissenschaftlich anerkannte Forschungsfelder muss die entsprechende Infrastruktur vorgehalten werden. Die Anzahl und Ausstattung der Juniorprofessuren muss mindestens gehalten werden und die entsprechenden Mittel sind dazu im Haushalt vorzuhalten.

Im Fall meiner Wahl zur 1. Vizepräsidentin wird mein Aufgabengebiet neben der Forschung die Berufungen umfassen. Berufungen sind ein zentrales Steuerungsinstrument der Hochschulentwicklung und Qualitätssicherung in Forschung und Lehre. Abläufe und Auswahlkriterien müssen von der wissenschaftlichen Öffentlichkeit und den Nachwuchswissenschaftlern/Nachwuchswissenschaftlerinnen akzeptiert werden können. Wir brauchen Verfahren, die den gewachsenen Anforderungen an wissenschaftliche Qualifikation, didaktische Fähigkeiten sowie Management und Führungsqualitäten der Hochschullehrer/-innen gerecht werden. Zukünftig gehört dazu ein verstärktes Monitoring durch den Präsidialbereich und die stärkere Einbeziehung externer Wissenschaftler/-innen. In der Zusammenführung der Ressorts Berufungen und Forschung sehe ich eine große Chance, Potenziale bereits früh zu identifizieren und in die Schwerpunktbildung der Universität einzubringen. Zielvereinbarungen mit Neuberufenen werden weiterhin als Element zur Erhöhung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit eingesetzt.

Im Fall meiner Wahl werde ich das Amt mit dem Engagement und Einsatz ausüben, wie es bei einer hauptamtlichen Tätigkeit erwartet wird. Gleichzeitig möchte ich jedoch meine Pflichten und Rechte als Hochschullehrerin weiterhin wahrnehmen, da ich Verantwortung bei der Betreuung von Qualifizierungsarbeiten und Projekten in meiner Arbeitsgruppe übernommen habe. Beides lässt sich nur realisieren, wenn ich das Amt der 1. Vizepräsidentin formal im Nebenamt ausübe. Meine Kandidatur ist an die des Kollegen Jörg Steinbach und sein Team gebunden.

Prof. Dr. Ulrike Woggon, Institut für Optik und Atomare Physik, Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften / Quelle: "TU intern", 12/2009

Qualität der Lehre ist Schwerpunkt

Wolfgang Huhnt kandidiert im Team von Jörg Steinbach für das Amt des 2. Vizepräsidenten
Lupe

Im Team von Jörg Steinbach kandidiere ich zusammen mit Ulrike Woggon und Gabriele Wendorf für das Präsidium unserer Universität. Meine Kandidatur ist an die Wahl von Jörg Steinbach und sein Team gebunden, das Kontinuität und Neuanfang vereinigt. Ich werde im Fall der Wahl das Ressort "Lehre und Studium" als 2. Vizepräsident vertreten. Die Verpflichtungen an meinem Fachgebiet setzen voraus, dass ich die Rechte und Pflichten als Hochschullehrer behalte. Mein volles Engagement wird der Vizepräsidentschaft gelten, auch wenn ich aus den genannten Gründen das Amt in Nebentätigkeit ausüben werde.

Die Lehre ist integraler Bestandteil einer Universität. Gleichberechtigt bildet sie zusammen mit der Forschung eine Einheit. Inhaltlich möchte ich vier Punkte herausheben:

  • Eine gute Lehre lebt von Persönlichkeiten. Wir haben diese Persönlichkeiten an unserer Universität. Aufgabe des Präsidiums ist es, Freiräume (beispielsweise in der Studienprüfungsorganisation) und Infrastruktur zu schaffen, damit sie ihre Zeit noch effizienter in der Lehre einsetzen können.
  • Die eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge müssen überarbeitet werden. Zu Recht fordern Studierende bessere Bedingungen im Studium. Unsere Universität muss hier ihren Beitrag leisten, damit Lehrinhalte stärker qualifikationsorientiert ausgerichtet sind und eine gute Studierbarkeit gesichert ist.
  • Die Bedingungen des neuen Hochschulvertrags zwingen uns bereits 2010, mehr Studierende aufzunehmen. Darüber hinaus stehen wir vor der Bewältigung der doppelten Abiturjahrgänge. Hier sind intern Verschiebungen erforderlich, die im Einzelfall auch zur Einführung von Stellen mit erhöhtem Lehrdeputat führen werden. Derartige Lösungen können nur individuell gefunden werden. Grundsätzlich lehne ich jedoch die Einführung von Lehrprofessuren oder das Streichen von Qualifikationsstellen im akademischen Mittelbau ab.
  • Die Qualität der Lehre an unserer Universität ist und bleibt ein Schwerpunkt. Neben der Steigerung der Qualität, z. B. durch didaktisches Coaching für Lehrende, verlangt unsere Wettbewerbsfähigkeit die umfassende Einführung eines Qualitätsmanagementsystems. Der Aufwand für alle Beteiligten muss dabei vertretbar sein.

Die Bewältigung der anstehenden Aufgaben setzt ein Miteinander aller Beteiligten voraus. Gern stelle ich mich diesen Herausforderungen mit dem Ziel, die Attraktivität unserer Universität zu steigern.

Prof. Dr. Wolfgang Huhnt, Institut für Bauingenieurwesen, Fakultät VI Planen Bauen Umwelt / Quelle: "TU intern", 12/2009

Identifikation aller mit der TU Berlin

Im Team von Jörg Steinbach: Gabriele Wendorf stellt sich als 3. Vizepräsidentin zur Wahl
Lupe

Seit gut einem Jahr bin ich 3. Vizepräsidentin und habe viel über Strukturen, Prozesse und die Inhalte meines Ressorts lernen können. Ich bin begeistert davon, diese Erfahrung im neuen Team von Jörg Steinbach hauptamtlich mit vollem Elan zum Wohle der Universität einsetzen zu können. Das Ressort umfasst – wie in der Vergangenheit – die Nachwuchsförderung, die wissenschaftliche Weiterbildung und die Lehrerbildung.

Dieses Spektrum soll um den Bereich Corporate Identity erweitert werden, um die Identifikation aller Mitglieder mit der TU Berlin zu fördern. Als Mitglied des Präsidiums nimmt man viele Aufgaben wahr, in denen ich es als selbstverständlich ansehe, zu Freude und Spaß an der Tätigkeit in und für die TU zu motivieren. So konnte ich im letzten Jahr u. a. durch die Leitung des AK Gesundheitsförderung einige Aktivitäten, wie den ersten Gesundheits- und Fahrradtag, mit auf den Weg bringen. Zurzeit aktiviere ich den AK Verbesserungsvorschläge und den vor langer Zeit begonnenen Leitbildprozess. Nicht zuletzt diese Statusgruppen-übergreifenden Aktivitäten und meine eigene Identifikation mit der TU Berlin haben mich dazu motiviert, im neuen Team Verantwortung für das Thema Corporate Identity zu übernehmen. Teil dessen wird es sein, die Interessen und Initiativen der Studierenden der TU Berlin wirksamer und sichtbarer werden zu lassen, denn unsere Vision einer TU Berlin der neuen Generation widmet sich den Studierenden ebenso wie den inhaltlichen Herausforderungen der Zukunftsgestaltung mit und für künftige Generationen.

In diesem Sinne verstehe ich die Nachwuchsförderung auf allen Stufen: Wir müssen inhaltlich wie auch in der Kultur des Umgangs miteinander eine zukunftsfähige und für zukünftige Generationen attraktive Uni sein. Die systematische Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird u. a. durch das in diesem Jahr gegründete Nachwuchsbüro weiter ausgebaut. Gleichzeitig müssen weiterbildende Studiengänge, Weiterbildungskurse, BANA usw. künftig zu einem Konzept für lebenslanges Lernen entwickelt werden.

Mein Wirtschaftsingenieurstudium, die Erfahrung in der Vertretung eines Fachgebietes und die selbstständige inter- und transdiziplinäre Forschung als Nachwuchsgruppenleiterin haben mir inhaltlich und strukturell einen weiten Blick auf die TU ermöglicht und stellen die Basis dar, sie nach innen und nach außen mit Überzeugung und Herzblut zu vertreten.

Dr. Gabriele Wendorf, 3. Vizepräsidentin der TU Berlin / Quelle: "TU intern", 12/2009

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