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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Aus AS und Kuratorium

Montag, 12. Oktober 2009

Kritische Punkte beim Hochschulvertrag

/tui/Der Akademische Senat (AS) und das Kuratorium der TU Berlin haben den paraphierten Hochschulvertrag zustimmend zur Kenntnis genommen (s. Artikel Seite 1). Sie baten jedoch darum, bei den noch anstehenden Verhandlungen über das sogenannte Preismodell dafür Sorge zu tragen, dass sich die Rahmenbedingungen für Lehre und Studium an der TU Berlin nicht verschlechtern. Der AS verabschiedete eine entsprechende Resolution, um auf kritische Punkte hinzuweisen, der sich das Kuratorium anschloss: Er verwies auf das erhebliche Risiko, das die Hochschulen zu tragen hätten, da der Vertrag keine Gleitklausel zu eventuellen Tariferhöhungen enthalte. Auch die Pensionskosten, die die Hochschulen selber tragen, seien nicht ausreichend gedeckt. Die Kopplung der Finanzierung an die Studierendenzahlen im ersten Hochschulsemester - statt im ersten Fachsemester - konterkariere zudem den Mobilitätsanspruch des Bolognaprozesses und fördere die Unterfinanzierung. Insbesondere steht man der Einführung eines sogenannten „Preismodells“ zur leistungsbasierten Hochschulfinanzierung kritisch gegenüber. Das Modell müsse die Besonderheiten der spezifischen TU-Struktur angemessen würdigen, zum Beispiel den hohen Anteil an Ingenieurwissenschaften, die von den drei Berliner Universitäten nur an der TU Berlin angeboten werden. Die Ingenieurwissenschaften müssten in der Fächergruppensystematik adäquat abgebildet werden. Vor dem Hintergrund von Schwankungen in der Nachfrage - insbesondere in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - müsse das Modell eine hohe Stabilität der jährlich zugewiesenen Mittel sicherstellen, zum Beispiel durch die Beachtung von Durchschnittszahlen. Außerdem dürfte keine besondere Gewichtung einzelner Förderinstrumente oder Geber von Fördermitteln vorgesehen werden, da das die Ingenieurwissenschaften strukturell benachteilige. Den vollständigen Wortlaut der Resolution finden Sie im Internet.

Quelle: "TU intern", 10/2009

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