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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Meldungen

Dienstag, 07. April 2009

Geld gegen Leistung

/tui/ Seit 2002 orientiert sich die Vergabe der öffentlichen Finanzmittel in der deutschen Hochschullandschaft an der Leistung. In Berlin weist das Verfahren einige Besonderheiten auf, unter anderem sind die (Fach-)Hochschulen einbezogen. Das Verfahren hat sich bewährt, wie die Hochschulinformationssystem GmbH (HIS) in einer detaillierten Evaluation feststellt. Der Bericht gibt Antworten auf die Fragen nach Transparenz des Verfahrens, nach Umverteilungseffekten innerhalb der Hochschulen, nach möglichen Anreizwirkungen. Der Bericht ist im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung entstanden und kann bei der HIS GmbH bestellt werden. Er steht kostenlos zum Download bereit.
www.his.de

Wintermantel im Vorstand

/tui/ Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, wurde in Prag in den Vorstand der Europäischen Universitätsvereinigung (EUA) gewählt. Die EUA ist die wichtigste europäische Hochschulvertretung mit über 800 Mitgliedern in 46 Ländern.

Stabwechsel im Wissenschaftsrat

/tui/ Neuer Generalsekretär des Wissenschaftsrates wird Thomas May, derzeit Kanzler der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er folgt Wedig von Heyden nach, der die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates sieben Jahre lang leitete.

Neuer Name für Fachhochschulen

/tui/ Seit dem 1. April werden die vier staatlichen Berliner Fachhochschulen in “Hochschulen“ umbenannt. Der Berliner Senat änderte das  Hochschulgesetz dementsprechend, da international "Fachhochschulen" nicht üblich seien. Neben der neuen "Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin" gibt es die "Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin" (HTW). Die Alice-Salomon-Fachhochschule hat sich bereits in "Alice-Salomon-Hochschule" umbenannt. Die Technische Fachhochschule  Wedding heißt nun "Beuth Hochschule für Technik Berlin".

Nachwuchskräfte besser bezahlen

/tui/ Wissenschafts- und Gewerkschaftsvertreter haben bei einer Anhörung im Bundestag bessere Bedingungen für junge Forscherinnen und Forscher gefordert. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlug ein Programm für Nachwuchsforscher mit 10000 Stellen mit angeschlossenem Tenure Track vor. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft forderte, die Mittel aus der Exzellenzinitiative um rund 30 Prozent zu steigern, damit der wissenschaftliche Nachwuchs, der in der ersten Exzellenzrunde eingestellt worden sei, überhaupt Karrierechancen habe. Mit den im internationalen Vergleich wenigen Mitteln sei es oft schwierig, herausragende Wissenschaftler für die exzellenten Projekte zu gewinnen. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung und TU-Professor, wies darauf hin, dass nicht der innerdeutsche Vergleich zähle, sondern die Maßstäbe des Auslands.

Ostdeutsche Hochschulen füllen sich

/tui/ In den meisten ostdeutschen Ländern stieg im Jahr 2008 die Studienanfängerzahl deutlich an. Einige Länder weisen historische Höchststände mit einer Übergangsquote von mehr als 80 Prozent aus. Damit gleiche sich Ostdeutschland dem westdeutschen Niveau an, so eine Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) über die Studierendenentwicklung in Deutschland. Sie führt das unter anderem auf eine geringere Westwanderung ostdeutscher Studierwilliger und eine stärkere Ostwanderung westdeutscher Studienanfänger zurück. Insgesamt werde die Studienanfängerzahl nur noch auf höchstens 2,03 Millionen und damit geringfügig ansteigen.
www.fibs.eu

PISA für Universitäten

/pp/ In die Diskussion um eine PISA-Vergleichsstudie für Hochschulen ist neue Bewegung gekommen. 2006 hatten sich die europäischen Bildungsminister auf dem OECD-Treffen ausführlich mit der Frage befasst, wie die verschiedenen Dimensionen der Qualität in der Hochschullehre besser erfasst und nachvollzogen werden können, um auf europäischer Ebene Vergleiche ziehen zu können. Seitdem hat die OECD in Paris als internationale Koordinierungsstelle der PISA-Vergleichsstudien drei internationale Expertenrunden zu diesem Thema durchgeführt. Nun wird gezielt an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet. Sie soll eruieren, ob und wie eine Beurteilung des Lehrerfolgs europäischer Hochschulen, die einen länderübergreifenden Vergleich von Hochschullehre ermöglicht, wissenschaftlich und praktisch durchführbar ist. Einen Namen hat das Kind bereits: AHELO, "Assessment of Higher Education Learning Outcomes". Wann mit der ersten Studie gerechnet werden kann, ist allerdings noch unklar. Für 2009 und 2010 sind zunächst mehrere Konferenzen der internationalen Expertengruppe aus Wissenschaft und Verwaltung geplant.
www.oecd.org

Informatiker weiterhin gesucht

/tui/ Trotz Wirtschaftskrise hat die Informationstechnologie-Branche weiterhin einen hohen Bedarf an Fachkräften. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gibt die Zahl offener Informatikerstellen mit 18000 an, genauso hoch wie 2008. Im vergangenen Jahr haben in Deutschland mehr Menschen als je zuvor als Informatiker gearbeitet, insgesamt 177000. In diesem Jahr wollten die meisten Betriebe zwar keine Stellen streichen, doch 17 Prozent haben zunächst Kurzarbeit angekündigt.
www.vdi.de

Quelle: "TU intern", 4/2009

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