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Hochschulpolitik

Chancengleichheit schreitet voran

Montag, 09. Februar 2009

Berliner Hochschulen sind bei der Gleichstellung Spitze

Regine von Klitzing
Regine von Klitzing wurde 2006 als Professorin für Angewandte Physikalische Chemie an die TU Berlin berufen
Lupe

Fast jede vierte Professur in Berlin wird von einer Frau besetzt, bundesweit ist es nur jede siebte. Damit nimmt Berlin im bundesweiten Gleichstellungsranking der Hochschulen den 1. Platz ein. Das geht aus dem Bericht "In der Vielfalt erfolgreich - Gleichstellungspolitik an Berliner Hochschulen" hervor, der im Dezember in Berlin vorgestellt wurde. Herausgeber sind die Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Technologie und Frauen, für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Hochschulen. "Zu den wichtigsten Erkenntnissen der lernenden Organisation Hochschule und der Hochschulleitungen gehört, dass die verstärkte Beteiligung der Frauen und die Berücksichtigung von Genderaspekten in Forschung und Lehre das Innovationspotenzial der Hochschulen stärken", stellte Prof. Dr. Gabriele Wendorf, dritte Vizepräsidentin der TU Berlin, bei der Buchvorstellung fest.

Der Frauenanteil an den Berliner Hochschulen hat sich von 2000 bis 2007 bei den Promotionen von 38,2 auf 47,4 Prozent und bei den Habilitationen von 23,6 auf 31,6 Prozent erhöht. Bei den Juniorprofessuren betrug im Jahr 2007 der Frauenanteil 49,5 Prozent. Und: Bei den Professuren insgesamt erhöhte sich der Frauenanteil von 13,5 Prozent im Jahr 2000 auf 23,8 Prozent im Jahr 2007. Dazu hat auch die Erhöhung des Professorinnenanteils bei den Neuberufungen beigetragen. Er liegt seit 2006 bei durchschnittlich 40 Prozent. Berlin nimmt damit in Deutschland eine Spitzenposition ein. Insgesamt stellt der Berliner Senat dafür von 2008 bis 2011 22,7 Millionen Euro zur Verfügung, neben 13,6 Millionen Euro für das kürzlich verlängerte „Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ stehen 9,1 Millionen Euro für vorgezogene Nachfolgeberufungen auf W2- und W3-Professuren zur Verfügung.

tui / Quelle: "TU intern", 2/2009

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