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TU Berlin

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Hochschulpolitik

TU Berlin kurbelt Wirtschaft an

Montag, 17. November 2008

Neue Studie zeigt die lohnenden Effekte einer Universität für die Region

Drittmittelstarke Forschungsprojekte und Studierende sind die Haupttreiber für positive wirtschaftliche Effekte
Drittmittelstarke Forschungsprojekte und Studierende sind die Haupttreiber für positive wirtschaftliche Effekte durch die TU Berlin. Auch die vielen Ausgründungen gehören dazu, wie das Biotronix-Unternehmen von TU-Alumnus Dr. Alexander Angersbach (l.)
Lupe

Die durch das Land Berlin in die TU Berlin investierten öffentlichen Gelder erzielen im Vergleich zu alternativen Verwendungen den höchsten Gewinn für die Wirtschaftsregion Berlin. Die Nachfrage ist sogar um mehr als 285 Millionen Euro höher als bei einer vergleichbaren Investition in andere öffentliche Vorhaben. Treiber für diesen Effekt sind vor allem die eingeworbenen Drittmittel und die Studierenden.

Das belegt die Studie "Wirtschaftsfaktor TU Berlin", die DIW econ, das Consultingunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW), im Auftrag der TU Berlin erstellte. Die Wirtschaftswissenschaftler untersuchten die von den Zahlungsströmen der TU Berlin ausgelösten Effekte auf Wertschöpfung, Nachfrage, Steueraufkommen und Beschäftigung in der Berliner Wirtschaft und zeigten die langfristigen volkswirtschaftlichen Wirkungen von Lehre und Forschung auf.

TU-Präsident Prof. Dr. Kurt Kutzler, DIW-Präsident Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann und der Vorsitzende des TU-Kuratoriums, Dr. Manfred Gentz, präsentierten Anfang November auf einer Pressekonferenz weitere Fakten. Die 276,4 Millionen Euro Landesmittel und die 92,4 Millionen Euro an zusätzlich eingeworbenem Geld führten im Jahr 2006 zu einer regionalen Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen von rund 424,4 Millionen Euro. "Jeder Euro, mit dem das Land die TU Berlin finanziert, erbringt eine zusätzliche Nachfrage von 1,54 Euro", erklärte der DIW-Chef. Im Ergebnis entstanden daraus 533,3 Millionen Euro an Einkommenszuwächsen für die Berliner Wirtschaft. Ausgehend von der TU Berlin konnten so 11200 Arbeitsplätze gesichert und mehr als 21 Millionen Euro Steuereinnahmen für die Hauptstadt generiert werden.

"Die TU Berlin ist nicht nur für die Bildung unserer Jugend, sondern auch für den wirtschaftlichen Kreislauf in der Region eine der wichtigsten Quellen für positive Effekte und Innovationen. Mit der Studie wollen wir der Politik das Rüstzeug an die Hand geben, sich für eine angemessene Finanzierung der Hochschulen einzusetzen", so TU-Präsident Prof. Kurt Kutzler.

"Eine Universität darf nicht nur als Kostenfaktor gehandelt werden. Wissenschaft ist nicht nur Selbstzweck, sondern hat auch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Die Studie zeigt das deutlich", betonte auch der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Manfred Gentz. “Die TU Berlin fungiert mit ihren Ausgründungen und Kooperationen als Motor für die Wirtschaft und ebenso für die Standortentwicklung. Charlottenburg als zweitältester Berliner Campus besticht durch seine Integration von Wissenschaft und Wirtschaft in das Stadtgefüge. Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, den wir gemeinsam mit lokalen Partnern ausbauen und noch sichtbarer machen werden. Konzepte dafür liegen bereits auf dem Tisch“, so Dr. Manfred Gentz.

Die DIW-Studie und weitere Ergebnisse:

stt/tz / Quelle: "TU intern", 11/2008

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