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Hochschulpolitik

Promotion ist keine Ausbildung

Montag, 13. Oktober 2008

acatech gibt Empfehlungen zur Ingenieurpromotion heraus

An deutschen Universitäten promovieren jährlich rund 2200 Ingenieurinnen und Ingenieure, die meisten von ihnen als wissenschaftliche Mitarbeiter an einem Universitätsinstitut. Sie bearbeiten überwiegend wissenschaftliche Fragestellungen mit Relevanz für die industrielle Praxis. Dies, so ein Papier von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, sei eine entscheidende Voraussetzung für den Wissens- und Technologietransfer, der viele Innovationen überhaupt erst ermöglicht. In den Ende September erschienenen „Empfehlungen zur Ingenieurpromotion in Deutschland“ kommt acatech zu dem Ergebnis, dass promovierte Ingenieure an deutschen Universitäten hervorragend qualifiziert werden und für die Übernahme von Führungsaufgaben in Wissenschaft und Wirtschaft bestens vorbereitet sind.

Eine bessere Betreuung der Dissertationen und eine verstärkte Vermittlung von "Soft Skills" könnten die Ingenieurpromotion in Deutschland jedoch weiter stärken. Das ergaben eine Befragung der Technikakademie von Professoren und Promovierten sowie internationale Vergleiche. Es handele sich bei dieser Art von Promotion um eine erste vergleichsweise selbstständige berufliche Tätigkeit und nicht um eine Ausbildung. Das machte die stärkere Strukturierung der Promotionsphase, die derzeit im Zuge der Bologna-Reformen diskutiert würde, aus Sicht der Akademie problematisch.

tui / Quelle: "TU intern", 10/2008

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