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TU Berlin

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Fakultätsliste

Die Kompetenz der Fakultäten

Klaus Petermann, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Klaus Petermann, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
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Weltweit stehen Universitäten heute in einem harten Wettbewerb um Leistung und Qualität, in der Forschung wie in der Lehre. Mit der Sicherstellung einer hohen Ausbildungsqualität in den neuen Bachelor-/Masterstudiengängen und der Hinwendung zu einer stärker lernzentrierten Lehre stellen sich Aufgaben, die ebenso herausfordernd sind wie der Wettbewerb um exzellente Forschung. Dabei geht es vor allem darum, fachwissenschaftliche Kompetenz zu sichern und Leistung auf höchstem Niveau zu garantieren.

Träger solcher Kompetenz und Leistung sind die Fakultäten. Hier wird Forschung gestaltet, hier werden Studienpläne und Prüfungsordnungen konzipiert und hier erhalten die Studierenden ihre Ausbildung. In den Fakultäten wächst der wissenschaftliche Nachwuchs heran und werden die Kooperationen der Universität mit Leben erfüllt. Die gegenwärtige Umgestaltung der Universitäten verlangt deshalb neben der Professionalisierung der Leitung und Verwaltung auch, den Einfluss der Fakultäten auf die Meinungsbildungsprozesse zu stärken und ihre Wissenschaftsorientierung zur vorrangigen Entscheidungsgrundlage zu machen.

Die TU Berlin teilt sich in sieben Fakultäten; ihre Finanzierung hängt immer stärker von ihrer Leistung und Außenerscheinung ab. Deshalb dürfen Entscheidungen nicht mehr im Kompromiss zwischen hochschulpolitischen Grundpositionen gesucht werden, sondern dezidiert mit Blick auf die fachlichen und wissenschaftlichen Anforderungen an Forschung und Lehre. Die Leitung der Universität muss sich auf die Fakultäten verlassen können und nicht auf Mehrheitsverhältnisse politischer Interessengruppierungen.

Die Fakultäten müssen deshalb in den zentralen Gremien direkt vertreten sein, und ihre Stimme muss größeres Gewicht erhalten – vor allem bei der Planung und Durchführung der Forschung, bei der Ausgestaltung der Lehre, bei Studien- und Prüfungsordnungen, bei Fragen der Budgetierung und bei Form und Maß der Unterstützung durch die zentrale Verwaltung.

Die Leistung der Universität wird durch die Leistungen der Fakultäten repräsentiert, andererseits brauchen leistungsfähige Fakultäten eine starke Gesamtuniversität. Die Vertreter unserer Liste haben zahlreiche zentrale Positionen in der Universität bekleidet, sodass uns die Verantwortung für die gesamte Universität sehr wohl bewusst ist.

Klaus Petermann, Hans-Ulrich Heiß, Peter Pepper

Initiative Unabhängige Politik (IUP)

Zukunftskonzept konsequent umsetzen und weiterentwickeln

Frank Behrendt, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Frank Behrendt, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
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Die Initiative Unabhängige Politik – IUP steht aus Tradition für die Zukunft der TU Berlin. Unsere Fraktion im AS hat den aus unseren Reihen kommenden Präsidenten Kurt Kutzler bei Entscheidungen für eine sehr erfolgreiche Entwicklung unserer Universität verlässlich unterstützt. Hierzu zählen zahlreiche mit den Fakultäten initiierte, sehr erfolgreiche Forschungsaktivitäten, ein hochschulintern finanziertes Professuren-Erneuerungsprogramm, die Budgetierung der Fakultäten und die damit gewonnene Flexibilität in der Schwerpunktsetzung innerhalb der Fakultäten, ergänzt um ein LinF-basiertes, leistungsorientiertes Mittelvergabesystem als Teil der Budgetierung im Bereich der Forschung wie auch für die Zulagen im Bereich der W-Besoldung.

Dieser Weg schlägt sich auch in ersten Aufwärtsbewegungen in nationalen und internationalen Rankings nieder. Die jetzt zu verhandelnden Hochschulverträge für die Jahre 2010 bis 2013 werden für deren Fortsetzung, und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Universität, von entscheidender Bedeutung sein.

Rudolf Schäfer, Spitzenkandidat für das Kuratorium
Rudolf Schäfer, Spitzenkandidat für das Kuratorium
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Für die nächste Wahlperiode und auf mittlere Sicht setzt sich die IUP dafür ein, das TU-Zukunftskonzept konsequent umzusetzen und in einem Programm „TU 2020“ weiterzuentwickeln. Sie steht für die Beibehaltung des breiten Fächerprofils und der jetzigen Größe der TU Berlin, die weitere Verbesserung der Kommunikation zwischen den Fakultäten, die Entwicklung der sieben strategischen Zukunftsfelder zu innovativen Zentren und Clustern der Grundlagenforschung und angewandten Forschung, die Einrichtung des „Institute for Prospective Studies“ als Think-Tank zur Identifizierung von Zukunftsaufgaben in Zusammenarbeit mit industriellen und gesellschaftlichen Partnern, den weiteren Ausbau der Vernetzung mit lokalen universitären und außeruniversitären Forschungspartnern, die Nutzung der spezifischen Chancen der TU Berlin als einer Hauptstadtuniversität, die weitere Stärkung der Internationalisierung von Forschung und Lehre und die Intensivierung der Entwicklung universitärer Weiterbildungsangebote.

Die IUP steht für eine leistungsgerechte, sachorientierte, zukunftsgerichtete und unabhängige Hochschulpolitik. Sie hat die Arbeit in den akademischen Gremien in kompetenter und sachorientierter Weise geprägt. Dies soll auch künftig so bleiben. Wir bitten Sie, uns im Sinne einer erfolgreichen weiteren Entwicklung unserer TU Berlin auch diesmal Ihre Stimme zu geben.

Liberale Mitte (LM)

Spitzenforschung und Spitzenlehre

Günter Abel, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Günter Abel, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
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Die „Liberale Mitte“ setzt sich für die Realisierung der folgenden Programmpunkte ein:

1.) Stärkung der TU Berlin als Forschungsuniversität mit international sichtbarer Spitzenforschung und Spitzenlehre, deren Einheit nachdrücklich vertreten wird. Alle Einrichtungen, Gremien und Bereiche der Universität haben sich an dieser Zielsetzung zu orientieren.

2.) In Sachen Forschung dienen diesem Ziel vor allem: Ausbau bisheriger und Erschließung neuer Kompetenzfelder; Unterstützung von wissenschaftlichen Initiativkernen angesichts des eingetretenen Generationswechsels; Stärkung der TU-internen Instrumente der Forschungsförderung; Realisierung der in Aussicht gestellten Reform der Forschungsabteilung; Ausbau der Qualitätssicherung; Vernetzung mit den anderen Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen zwecks Aufbau leistungsfähiger Verbünde; Erhöhung der Sichtbarkeit der TU Berlin im Bereich der Graduate Schools durch ein Netzwerk strukturierter Programme unter dem spezifischen Dach der TU Berlin; weiterer Ausbau strategischer Partnerschaften mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie mit Institutionen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

Adrian von Buttlar, Kandidat für das Kuratorium
Adrian von Buttlar, Kandidat für das Kuratorium
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3.) In Sachen Lehre dienen dem unter (1) genannten Ziel vor allem: Teilnahme an der Exzellenzinitiative „Lehre“; Ausbau der universitären, forschungsgeleiteten Lehre (im Unterschied zur Ausbildung an Fachhochschulen); Erhöhung der Anreize für gute Lehre; nachhaltige Qualitätssicherung; Stärkung der Arbeit des Multimedia-Centers; Ausbau der interfakultären Zusammenarbeit in der Lehre; Aufbau einer System-Akkreditierung.

4.) In institutionell-struktureller Hinsicht dienen den unter den Punkten (1) bis (3) formulierten Zielen vor allem: Dialog-Modell des Zusammenwirkens von Kompetenzen der Universitätsspitze (Präsidium, Akademischer Senat) und Kompetenzen der Fakultäten und Institute; offensives Agieren in den Vertragsverhandlungen mit dem Berliner Senat; Qualitätssicherung im Bereich der Universitätsverwaltung; Beschleunigung von Berufungsverfahren; Verbesserung der raumwirtschaftlichen Prozesse; Ermöglichung vorgezogener Neuberufungen; weitere Förderung des Programms der Seniorprofessuren; stärkere Nutzung der Möglichkeiten des Stiftungswesens in Deutschland.

Reformgruppe Hochschullehrer

Universitäre Lehre und Forschung gehören untrennbar zusammen

Jürgen Thorbeck, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
Jürgen Thorbeck, Spitzenkandidat für den Akademischen Senat
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Die Reformfraktion versteht sich in besonderem Maße als Meinungsplattform aller Statusgruppen der Universität. Unser Engagement in der Gremienarbeit ist durch statusgruppenübergreifende Solidarität und Kompromissbereitschaft gekennzeichnet. Uns liegt die Universalität der TU Berlin genauso am Herzen wie die Vielstimmigkeit bei der Meinungsbildung in der Selbstverwaltung. Die Reformfraktion handelt fakultäts­übergreifend und hilft so, Problemlösungen zu finden, die nicht von Einzelinteressen geprägt sind. Wir wollen eine klare Identität unserer Universität nach innen und nach außen sichtbar machen.

Nach einer Phase des dramatischen Abbaus der Ressourcen scheint die Politik dem öffentlichen Druck nachzugeben und die Universitäten wieder zu stärken. Dabei steht jedoch trotz eines großen gesellschaftlichen Bedarfs an qualifizierten Akademikern eindeutig die Forschung und nicht die Lehre im Mittelpunkt. Die Einrichtung der Einstein-Stiftung und die zahlreichen extern finanzierten Professuren zeigen ganz klar diese Entwicklung. Für die TU Berlin droht die Gefahr einer Zwei-Klassen-Universität. Es ist zu befürchten, dass Fachgebiete auseinanderdriften, die entweder stark mit Lehre belastet oder hauptsächlich in der Forschung engagiert sind. Opportunistisches, allein auf monetäre Vorteile ausgerichtetes Handeln ist in dieser Situation gefährlich. Wir wollen in den Hochschulgremien verantwortliches Handeln durchsetzen, bei dem die langfristige Wirkung in allen Bereichen berücksichtigt wird.

Joachim Erber, Spitzenkandidat für das Kuratorium
Joachim Erber, Spitzenkandidat für das Kuratorium
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Obwohl sich in der Hochschulverwaltung viele Prozesse verbessert haben, muss die Effizienz und Kundenorientierung einiger Servicebereiche optimiert werden, um die wissenschaftlichen Einrichtungen von administrativen Routineaufgaben zu entlasten. Eine automatisierte Erfassung der Lehrleistungen in den Immatrikulations- und Prüfungsämtern sei hierzu beispielhaft genannt.

Die Auswirkungen der umfassenden Studienreform werden erst langsam in ihrer Gesamtheit deutlich. Gleichzeitig gibt es das politische Ziel einer deutlichen Steigerung der Studierendenzahlen. Diese beiden Entwicklungen werden den personellen Mehraufwand deutlich erhöhen und zu besonderen Belastungen des wissenschaftlichen Personals führen. Wir fordern deshalb eine belastungsorientierte Verbesserung der Ausstattung der Fakultäten als ein wesentliches Ziel für die derzeitig beginnenden Verhandlungen über die Ausgestaltung der Hochschul­verträge. Nur so ist die notwendige Planungssicherheit für die TU Berlin zu erreichen.

In der Reformfraktion wirken mit: Reformgruppe HL, Mittelbauinitiative, mehr bewegen - ver.di!, Fak I- & Fak II-Studis in den AS, EB 104 Freitagsrunde Psychos UTEX, Fak VI Inis & BAS in den AS, LAAQS.

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