direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Hochschulpolitik

Meldungen

Dienstag, 17. Juni 2008

Exzellenzinitiative weiterentwickeln

/tui/ Eine zweite Exzellenzinitiative müsse um 50 Prozent höher dotiert sein als die Erstauflage. Das forderte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), um die Forschung in den Hochschulen nachhaltig zu stärken. Die Exzellenzinitiative habe sich als äußerst erfolgreiches Programm erwiesen, sagte HRK-Präsidentin Margret Wintermantel. Sie fördere die Forschung in den Hochschulen auf höchstem Niveau über alle Wissenschaftsgebiete hinweg und steigere die interne Steuerungskompetenz der Hochschulen. Für eine nachhaltige Wirkung müsse dieser Prozess auch nach Ende der Fünfjahresfrist gefördert und weiterentwickelt werden. Die HRK formulierte dazu sieben Kern-Empfehlungen. Unter anderem sollten auch aussichtsreiche Neuanträge möglich sein. Außerdem müssten Forschung und Lehre künftig stärker im Verbund gefördert werden.
www.hrk.de

Defizite bei der Akkreditierung

/tui/ Der Akkreditierungsrat (AR), der in gesetzlichem Auftrag das System der Qualitätssicherung in Studium und Lehre durch Akkreditierung von Studiengängen organisiert, erfüllt seinen Auftrag gemäß internationalen Kriterien grundsätzlich. Das stellte eine von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz gemeinsam berufene unabhängige Kommission in einem Gutachten fest. Es wurden jedoch auch Defizite festgestellt, insbesondere in Bezug auf die Unabhängigkeit und die Ressourcen des Rates.
www.akkreditierungsrat.de

Gemeinnutzen im Ausland

/tui/ Der Entwurf aus dem Bundesfinanzministerium, die Auslandsförderung gemeinnütziger deutscher Organisationen stark einzuschränken, hat heftige Diskussionen ausgelöst. Der Stifterverband hält die Planungen besonders für die internationale Wissenschaftsförderung für schädlich. Die Tätigkeit von gemeinnützigen Organisationen im Ausland werde praktisch unmöglich. Deutschland konterkariere damit die Bemühungen um Vereinheitlichung des Gemeinnützigkeitsrecht und begebe sich auf einen Sonderweg.

Landesmittel an die Hochschulen

/tui/ Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz forderte die Länder Hamburg und Hessen auf, den dortigen Hochschulen die Einnahmen aus den Studienbeiträgen kapazitätsneutral zur Verfügung zu stellen. Das Gleiche gelte für Landesmittel, die, im Falle einer Abschaffung oder Reduzierung der Gebühren, an deren Stelle treten. Hessen hatte Mitte Juni die Gebühren abgeschafft, Hamburg überlegt ebenfalls die Senkung beziehungsweise Abschaffung.

Neues Verfahren empfohlen

/tui/ Eine zentrale Vergabe von Studienplätzen hat gegenüber der dezentralen Vergabe trotz einiger Defizite viele Vorteile, stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) fest. Zu den Defiziten gehört, dass durch das zentrale Vergabeverfahren - es betrifft derzeit nur die Fächer Medizin, Biologie, Pharmazie und Psychologie - nicht  die Bewerber mit den besten Noten das Rennen machen, sondern diejenigen, die strategisch vorgehen, also zum Beispiel keinen Wunschort angeben. Das DIW empfiehlt deshalb, die Plätze, die im Abiturbestenverfahren übrig bleiben, über das Auswahlverfahren der Hochschulen zu vergeben. Eine Reihe weiterer Verfahrensfehler könnten jedoch nur ausgemerzt werden, wenn auf ein anderes Verfahren umgestellt würde.
http://www.diw.de/

/ Quelle: "TU intern", 6/2008

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.