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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Gold wert für Berlin

Dienstag, 17. Juni 2008

Hauptstadt ist attraktivster Studienort Deutschlands

Graphik: Wanderungssaldo
Der Wanderungssaldo ist ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte
Lupe

Berlin verzeichnete im Wintersemester 2006/2007 mit 27 600 Studierenden den höchsten Wanderungsgewinn aller Länder. Die Hauptstadt erbringt also in hohem Maße Bildungsleistungen für Studierende aus anderen Bundesländern. Das geht aus den neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervor, das die Wanderungsbewegungen der deutschen Studierenden untersucht hat. An zweiter Stelle steht Hamburg mit 18 300 hinzugewonnenen Studierenden. Sachsen war das einzige Flächenland aus der Gruppe der neuen Bundesländer mit positiver Wanderungsbilanz. Alle übrigen mussten Verluste hinnehmen. Allein Brandenburg verlor 16 600 Studierende. Das größte sogenannte "Geberland" unter den deutschen Bundesländern ist allerdings Niedersachsen mit einem Verlust von 27 300 Studierenden.

Mit 20 318 Studienanfängern im Jahr 2006 liegt Berlin über der im Hochschulpakt vereinbarten jährlichen Studienanfängerzahl von 19 500. Bleibt das in den kommenden Jahren bis 2011 so, würde Berlin aufgrund dieser Vereinbarung rund 2,75 Millionen Euro jährlich erhalten.

In die Wissenschaft zu investieren lohne sich also für Berlin, so der Berliner Wissenschaftssenator Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner. Pro zugezogenem Einwohner erhalte Berlin über den Länderfinanzausgleich nämlich noch einmal Geld. Für 27 000 Menschen im Jahr 2007 würde das allein 99 Millionen Euro ausmachen. Das Drängen Berlins in der Ministerrunde zum Hochschulpakt, zusätzlich angebotene Studienplätze auch zusätzlich zu finanzieren, sei für die Hauptstadt Gold wert gewesen. Berlin wolle den Studierenden in Deutschland beste Rahmenbedingungen bieten und Hürden zur Aufnahme eines Studiums abbauen. Das Land werde außerdem daran festhalten, keine Studiengebühren einzuführen.  

pp / Quelle: "TU intern", 6/2008

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