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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Meldungen

Montag, 16. Juli 2007

Einigkeit über ZVS

/tui/ Die bisherige Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) wird in eine Serviceeinrichtung für Hochschulzulassung in Form einer Stiftung des öffentlichen Rechts umgewandelt. Ende Juni beschloss die Kultusministerkonferenz (KMK) einen entsprechenden Staatsvertrag. Die Stiftung übernimmt nach wie vor die Vermittlung in Studiengänge mit bundesweitem NC (Biologie, Medizin, Pharmazie und Psychologie). Bei den anderen entscheiden die Hochschulen, ob sie den Service in Anspruch nehmen wollen. Der Staatsvertrags-Entwurf wird nun den Ministerpräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt.

Akkreditierung der Systeme

/tui/ Nachdem sich die Akkreditierung von Studiengängen über mehrere Jahre bewährt hat, sollen nun probeweise auch die Verfahren akkreditiert werden, nach denen die einzelnen Hochschulen bei der Überprüfung ihrer Studiengänge vorgehen - die sogenannte Systemakkreditierung. Sie bezieht sich auf die hochschulinternen Qualitätssicherungssysteme. Einen Grundsatzbeschluss dazu fasste die Kultusministerkonferenz (KMK) Ende Juni 2007.

DFG-Spitze neu besetzt

/tui/ Neue Gesichter im obersten Gremium von Europas größter Forschungsförderorganisation: Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn wurden gleich vier neue Mitglieder für das zehnköpfige Präsidium gewählt. Neue DFG-Vizepräsidenten sind der TU-Alumnus Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter von der BTU Cottbus, Prof. Dr. Konrad Samwer, Prof. Dr. Ferdi Schüth sowie als zweite Frau im Präsidium Prof. Dr. Dorothea Wagner. Bis 1992 war Dorothea Wagner in der Arbeitsgruppe "Algorithmische Diskrete Mathematik" bei Prof. Dr. Rolf Möhring an der TU Berlin tätig und beendete hier ihre Habilitation. Alle vier neuen Vizepräsidenten sind für zunächst drei Jahre gewählt. Zusammen mit Präsident Prof. Dr. Matthias Kleiner, vier weiteren Vizepräsidenten sowie Dr. Arend Oetker vom Stifterverband (beratend) bilden sie das Präsidium.

Erprobungsklausel bleibt

/tui/ Bis es ein neues Hochschulgesetz gibt, bleibt die sogenannte Erprobungsklausel, die den Universitäten einige Freiheiten gibt, in Kraft. Der Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses beschloss Mitte Juni die Verlängerung.

Fundierte akademische Lehre

/tui/ Durch mehr Studienplätze bei finanzieller Unterausstattung werde die Forschungszeit für den einzelnen Forscher weniger. Studierende hätten aber einen Anspruch auf eine fundierte akademische Lehre, die sich ständig aus Forschung erneuert. So beurteilen Hochschulrektorenkonferenz und Deutscher Hochschulverband kritisch den Hochschulpakt 2020. Sie fordern daher 1500 Professuren zurück, die deutschlandweit seit 1995 allein an den Universitäten dem Rotstift zum Opfer gefallen seien. Ohne ausreichende Ausstattung seien flächendeckende Zulassungsbeschränkungen die einzige Notwehrmaßnahme.

Quelle: "TU intern", 7/2007

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