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Hochschulpolitik

Meldungen

Montag, 15. Oktober 2007

Abschaffung des Kapazitätsrechts?

/tui/Immer mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerät das sogenannte Kapazitätsrecht. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) fordert die Länder auf, dieses abzuschaffen. Nach der Verordnung müssen die Hochschulen die Zulassungszahlen für ihre Studiengänge regeln. Für jeden neuen Wissenschaftler, der eingestellt wird, muss die Uni auch mehr Studierende aufnehmen. Auf diese Weise könne sich die Betreuungssituation nie verbessern, so Schavan. Insbesondere ist eine schnelle Regelung notwendig, um die aus Studiengebühren finanzierten Maßnahmen effektvoll gestalten zu können.

Bologna-Zentrum startet

/tui/Im Juli hat das neue "Bologna-Zentrum" der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Arbeit aufgenommen. Es soll die deutschen Hochschulen bei der Umsetzung der Studienreform unterstützen und baut auf den Erfahrungen und Ergebnissen der HRK-Projekte "Service-Stelle" und "Kompetenzzentrum Bologna" auf. Projektleiter ist Dr. Peter Zervakis (siehe auch Interview).

Sanktionen bei Misserfolg

/tui/ Um einen Ausgleich der Geschlechter bei den Professuren in Deutschland zu schaffen, bräuchte es ein weiteres halbes Jahrhundert, wenn es in dem bisherigen Tempo voranginge. Das stellte der Wissenschaftsrat fest, angesichts der neuesten statistischen Zahlen, nach denen im vergangenen Jahr erst 14,9 Prozent der rund 38000 Professuren in Deutschland mit Frauen besetzt waren - eine Steigerung, wie seit Jahren üblich, von einem halben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Rat empfahl deshalb, zur Förderung der Chancengleichheit Anreizsysteme und Zielvereinbarungen zügig umzusetzen. Zum Beispiel sollten Maßnahmen angewandt werden wie positive Diskriminierung, das sogenannte Kaskadenmodell (zum Beispiel prozentual so viele Professorinnen pro Fach wie Doktorandinnen) oder Zielvorgaben bei der Berufung. Falls absehbar keine Verbesserungen einträte, hält der Wissenschaftsrat auch die Anwendung finanzwirksamer sanktionierender Maßnahmen nicht für ausgeschlossen.

Bildung im Blick - Europa

/tui/ Der 500 Seiten umfassende OECD-Bildungsbericht 2007 hat einmal mehr einen Nachholbedarf Deutschlands auf vielen Gebieten des Bildungssystems gezeigt: Chancengleichheit, Bildungsfinanzierung, Akademiker, Ersatzbedarf für ausscheidende Fachkräfte insbesondere im Ingenieurwesen. Zusammenfassungen sind auf den Webseiten des Bildungsministeriums oder der Kultusministerkonferenz erhältlich. Der gesamte Bericht ist gegen Unkostenbeitrag beim Verlag W. Bertelsmann erhältlich.

Bildung im Blick - Deutschland

/tui/Der Bildungsmonitor 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt Stärken und Schwächen der einzelnen Bundesländer in bestimmten Bereichen auf. Insgesamt an der Spitze steht Sachsen, am unteren Ende der Skala Mecklenburg-Vorpommern. Berlin kann in den Bereichen "Angebote zur Förderung" (Ganztagsschulen) und "Forschungsorientierung" punkten.

Quelle: "TU intern", 10/2007

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