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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Der Berliner Masterplan

Montag, 16. Juli 2007

Nach langen Jahren des Sparens fließt nun wieder Geld in die Berliner Wissenschaft

Berlin hat einen neuen Masterplan. Nach vielen Jahren des Sparens und Kürzens gibt es nun grünes Licht für eine verstärkte Investition in den Bereich Wissenschaft. Damit setzt die Landesregierung eine Priorität, die auch im Haushaltsplan, der für die Jahre 2008/2009 verabschiedet wurde, verankert ist.

Mit dem Masterplan "Wissen schafft Berlins Zukunft" will Berlin seine Studienplatzkapazität deutlich ausbauen und eine Offensive für die Spitzenforschung in der Stadt starten. Es sollen gezielt 185 Millionen Euro zusätzliche Landesmittel für eine Ausbildungs- und eine Forschungsoffensive investiert werden. Dazu kommen rund 100 Millionen Euro an Bundesmitteln aus dem Hochschulpakt und der Exzellenzinitiative, so dass der Berliner Wissenschaft bis Ende der Legislaturperiode im Jahr 2011 mehr als 300 Millionen Euro zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen könnten.

Mit Mitteln aus dem Hochschulpakt 2020 sollen im Rahmen der Ausbildungsoffensive bis zum Jahr 2011 weitere zirka 1000 Studienanfängerplätze zusätzlich zu den ursprünglich geplanten 19500 Plätzen geschaffen werden. Gleichzeitig soll die Qualität in der Lehre verbessert werden. Dazu sind Juniorprofessuren mit dem Schwerpunkt Lehre, das "Berlin Institute of Professional Teaching in Higher Education" oder auch zusätzliche Tutoren, Seniorprofessuren und vorgezogene Nachfolgeberufungen geplant.

Berlins Spitzenforschung bekomme mit der Offensive erheblich bessere Rahmenbedingungen, so der Wissenschaftssenator Prof. Dr. Jürgen Zöllner, der den Masterplan gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Ende Juni vorstellte.

Ein Fonds von 18 Millionen Euro soll die Gegenfinanzierung für die erfolgreichen Projekte des Exzellenzwettbewerbs  sichern. Auch an eine Vorlauffinanzierung zukunftsträchtiger Forschungsfelder und an Fonds zur Ausfinanzierung von Stiftungsprofessuren sowie die Unterstützung kostenintensiver Exzellenzberufungen ist gedacht. In der Diskussion ist derzeit ein Vorschlag des Senators, die Nachhaltigkeit der erfolgreichen Projekte der Exzellenzinitiative über eine gemeinsame Tochterinstitution der Universitäten und der großen außeruniversitären Institute sicherzustellen.

Die genaue Ausgestaltung dieses Vorschlags, von den Medien auch "Super-Uni" betitelt, wird in den kommenden Monaten in Gesprächen zwischen Repräsentanten der genannten Institutionen und dem Senator erörtert werden. Insbesondere die Universitäten werden in diesen Gesprächen ihre Interessen an der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit vertreten.

stt / Quelle: "TU intern", 7/2007

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