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TU Berlin

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Erheblicher Handlungsbedarf bei der Energiewende – Expertenkommission der Bundesregierung legt Stellungnahme vor

Expertenkommission mit Beteiligung der TU Berlin nimmt Stellung zu Energiewende-Bericht der Bundesregierung und zeigt Defizite im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz auf

Die Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ identifiziert in ihrer Stellungnahme zum Fortschrittsbericht der Bundesregierung erhebliche Defizite im Bereich der Energieeffizienz, bei erneuerbaren Energien in Verkehr und Wärme und im Klimaschutz. Der Ausbau erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung ist dagegen weiter auf gutem Weg. Um der Energiewende neue Dynamik zu verleihen, schlägt die Expertenkommission vor, zeitnah die Umlagen auf Elektrizität durch einen CO2-bezogenen Zuschlag auf fossile Energieträger aufkommensneutral zu ersetzen. Diese Energiepreisreform schafft Anreize für klimafreundliche neue Elektrizitätsanwendungen, Sektorkopplung und Flexibilitätsoptionen. Die Reform gibt auch den anderen kritischen Bereichen der Energiewende neuen Schwung.

Die ausführliche Pressemitteilung können Sie hier aufrufen. Den zweiten Fortschrittsbericht der Bundesregierung und die zugehörige Stellungnahme der Expertenkommission erhalten Sie auf der Themenseite des BMWi.

Expertenkommission mit TU-Beteiligung wurde von der Bundesregierung zur wissenschaftlichen Bewertung der Berichte eingesetzt

Am 06. Juni 2019 wurde der Zweite Fortschrittsbericht zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ von der Bundesregierung veröffentlicht. Anhand von Indikatoren werden ein faktenbasierter Überblick über den Stand der Umsetzung der Energiewende gegeben und die Entwicklungen der kommenden Jahre beschrieben. Der Bericht wurde vom Bundeswirtschaftsministerium unter Beteiligung der anderen Ressorts und nachgeordneter Behörden erarbeitet. Zur Begleitung des Monitoring-Prozesses hat die Bundesregierung im Jahr 2011 eine Kommission aus vier unabhängigen Energieexperten berufen. Die Expertenkommission verfasst Stellungnahmen zum jährlichen Monitoring-Bericht bzw. zum alle drei Jahre erscheinenden Fortschrittsbericht der Bundesregierung. Dabei geht es um die wissenschaftliche Einordnung und Bewertung der Berichte.

Die Mitglieder der Expertenkommission sind:

  • Prof. Dr. Andreas Löschel (Vorsitzender), Universität Münster
  • Prof. Dr. Georg Erdmann, TU Berlin
  • Prof. Dr. Frithjof Staiß, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
  • Dr. Hans-Joachim Ziesing, AG Energiebilanzen e.V. (AGEB)

Professor Erdmann war bis September 2018 Leiter des Fachgebiets für Energiesysteme am Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin. Als Professor im Ruhestand hat er sein Mandat fortgeführt. Die wissenschaftliche Assistenz erfolgte neben den weiteren beteiligten Institutionen weiterhin durch das Fachgebiet Energiesysteme. Professor Erdmann hat den Prozess nun zum letzten Mal begleitet.

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