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TU Berlin

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Forschung

Selbstversorger: Gärtnern in Berlin

Mareike Ippen würde gerne Obst und Gemüse selbst anbauen, aber mitten in der Stadt ist das gar nicht so einfach

Mareike Ippen, Praktikantin, 26 Jahre alt, Berlin-Neukölln
Lupe

Warum würden Sie Lebensmittel gern selbst anbauen?

Das Gärtnern fehlt mir schon ein bisschen. In den Berliner WGs, in denen ich während meiner Praktika gewohnt habe, gab es dafür einfach keinen Platz. In Kiel, wo ich eigentlich studiere, habe ich mal auf dem Balkon Erdbeeren angebaut – das war super!

Die Beeren schmeckten ganz anders als die aus dem Supermarkt, viel intensiver. Außerdem hatte ich auch einen anderen Bezug zu dem Obst, weil ich mich darum gekümmert und zum Beispiel regelmäßig gegossen hatte. Bei meiner Mutter zu Hause auf dem Dorf haben wir einen richtigen Garten mit Obst und Gemüse. Meine Mutter hat damit viel Arbeit, es muss ja alles gepflegt werden.

Die Schrebergärten hier in der Hauptstadt sind teilweise sehr schön und richtig grüne Oasen, aber es ist schwer, an einen heranzukommen. Ich glaube, wenn ich einmal dauerhaft in Berlin wohnen würde, dann würde ich mich einem Urban-Gardening-Projekt anschließen, wie zum Beispiel den Prinzessinnengärten. Allerdings sollte das dann auch nicht so weit entfernt sein von meinem Wohnort: Denn wenn man immer erst eine Stunde braucht, um in den Garten zu fahren, dann verdirbt einem das vielleicht die Lust am Gärtnern. Schade, dass es so kompliziert ist, das Selbstanbauen von Obst und Gemüse und das Leben in der Großstadt miteinander zu verbinden!

Aufgezeichnet von Michael Metzger, "TU intern" Februar 2019

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