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TU Berlin

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Schutz von Kulturgütern

Dienstag, 20. August 2019

TU Berlin ermittelt den Bedarf an innovativen Verglasungen

Wertvolle Bilder, historische Objekte oder auch naturwissenschaftliche Sammlungen stehen alle vor dem gleichen Dilemma: Einerseits sollen sie für die Öffentlichkeit und für die Forschung ansprechend ausgeleuchtet und präsentiert werden, andererseits würden sie aus konservatorischen Gesichtspunkten besser kühl, trocken und vor allem dunkel gelagert. Viele Museen lösen das Problem, indem sie manche Objekte in speziellen Glasvitrinen ausstellen. Was oft wie normales Fensterglas aussieht, ist nicht selten ein speziell beschichtetes Glassystem.  

„Wertvolle Kulturgüter sind durch UV-Licht stark gefährdet“, so Prof. Bernd Szyszka. Mitarbeiter*innen an seinem Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente (TFD) an der Technischen Universität Berlin führen zurzeit in Kooperation mit dem Berliner Institut für Technologietransfer (BIT GmbH) in Zusammenarbeit mit der Firma Innovent e.V. eine Befragung von Museen und anderen Einrichtungen (Archive, Bibliotheken, Stiftungen und Schlössern) durch, um die Gefährdung von Kulturgütern durch äußere Faktoren zu untersuchen.

Ziel der Studie ist es, herauszuarbeiten, welchen Schutz moderne Verglasungssysteme von Fenstern, Vitrinen und Beleuchtungseinrichtungen für die Exponate bieten sollten und welche Strategien dafür am effektivsten sind. „Als zweiten wichtigen Punkt, ermitteln wir den Bedarf an digitalen Lösungen, wie transparenten, schaltbaren Displays an Vitrinen oder großflächigen Glas-Informationssystemen“, so Aenne Chalhoub, Projektmitarbeiterin bei Prof. Dr. Bernd Szyszka. Dazu fragt sie den vorhandenen Bestand an besonders lichtempfindlichen Objekten ab, welche sensiblen Objekte aus organischen oder anorganischen Stoffen vorhanden sind, welche Beleuchtungsmittel in den Ausstellungen verwendet werden und welche Anforderungen und Wünsche seitens der Kulturguteinrichtungen für den besseren Schutz der Objekte bestehen.

„Als Ergebnis der Studie streben wir mit ausgewählten Museen oder Einrichtungen, sowie Partnerfirmen aus der Glasindustrie ein gemeinsames Forschungsprojekt an“, so Aenne Chalhoub.

Studienteilnehmende gesucht
Interessierte Einrichtungen können sich zwecks Teilnahme an der Studie bei dem Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente melden.


Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Bernd Szyszka
TU Berlin
Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente
Tel.: 030 314 27382

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