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TU Berlin

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Forschung

Fleischlos leben und trotzdem auf nichts verzichten?

Fenja Sürken ernährt sich zwar vegetarisch, wünscht sich aber besser schmeckende Alternativen

Fenja Sürken, Studentin, 22 Jahre alt, Potsdam
Lupe

Vor ein paar Jahren bin ich Vegetarierin geworden. Mir tun die Tiere leid und ich kann Massentierhaltung einfach nicht vertreten; außerdem weiß ich, dass Fleischkonsum alles andere als ökologisch ist. Bis ein Schwein gemästet ist und geschlachtet werden kann, hat es eine riesige Menge Wasser verbraucht und auch für den Produktionsprozess gehen Tausende Liter verloren. Eine Ressource, die besser genutzt werden könnte. Und ich denke, wenn jeder Mensch auf der Welt auf Fleisch verzichten würde, dann könnten wir das Hungerproblem deutlich eindämmen.

Am Anfang fiel es mir auch nicht leicht, auf Fleisch zu verzichten, aber ich glaube, kein Fleisch zu essen ist auch eine Sache der Gewohnheit. Sobald man seinen Speiseplan angepasst hat, vermisst man es kaum noch. Gerade Berlin ist ja die Falafel-Hochburg, und sie sind eine attraktive Alternative. Auch immer mehr vegane und vegetarische Ersatzprodukte finden den Weg in unsere Supermärkte.

Hier gibt es aber auch ein Problem: Gerade für die Menschen, die sich nicht vorstellen können, ohne Fleisch zu leben, sind Falafel oder Tofu meist kein zufriedenstellender Ersatz – ich denke zum Beispiel an meine Großeltern, die davon überzeugt sind, dass man ohne Fleisch nicht leben kann. Es wäre schön, wenn die Lebensmittelindustrie weiter an besser schmeckendem Fleisch­ersatz forschen würde, damit es für noch mehr Menschen attraktiv wird, sich fleischlos zu ernähren! Vielleicht kann ich Opa dann heimlich ein „Fake-Steak“ unterjubeln, ohne dass er es merkt.

Aufgezeichnet von Michael Metzger, "TU intern" Februar 2019

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