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TU Berlin

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Forschung

Die Wege des Wassers

Montag, 29. Juli 2019

Neu bewilligt

Wie entstehen Hochwasser? Wann drohen besonders trockene Phasen? Und wie könnte sich unser Klima weiter wandeln? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, bedarf es mittelfristiger Prognosen, kurzfristiger Rekonstruktionen und langfristiger Simulationen der Phänomene. Doch gegenwärtig ist dafür die Qualität der Messungen von Bodenfeuchte über größere Flächen nicht ausreichend. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Cosmic Sense“, in der Wissenschaftler*innen aus sieben Einrichtungen aus ganz Deutschland zusammenarbeiten, ist angetreten, das zu ändern. Sie wollen dabei grundsätzlich neue Wege gehen, unter anderem bei der Neutronensensorik für die kosmische Strahlung. Dazu wurde in diesem Frühsommer im bayerischen Voralpenland ein einzigartiges Observatorium aufgebaut, um zwei Monate lang unterschiedliche Beobachtungsmöglichkeiten in einem Untersuchungsgebiet zusammenzuführen. Zur zerstörungsfreien Messung von Bodenfeuchte dienen Schwankungen des natürlichen Hintergrunds an atmosphärisch erzeugten Neutronen. Dafür wurden spezielle Neutronensonden entwickelt. Weltweit erstmals werden hier 20 Neutronensonden zu einem gemeinsamen Cluster in dem temporären Observatorium zusammengelegt. Maßgeblich beteiligt ist eine TU-Forschergruppe um Prof. Dr. Birgit Kleinschmit vom Fachgebiet Geoinformation in der Umweltplanung, Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Sie setzt Drohnen und Satellitendaten zur großflächigen Berechnung der Bodenfeuchte ein. Sprecher des Clusters ist Prof. Dr. Sascha E. Oswald, Universität Potsdam.

tui, "TU intern" Juli 2019

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