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TU Berlin

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Forschung

TU Berlin baut Schwerpunkt in der Forschung zu Künstlicher Intelligenz und Big Data aus

Berliner Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen und Berlin Big Data Center werden mit insgesamt rund 16 Millionen Euro gefördert

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Die TU Berlin baut ihren Schwerpunkt im Bereich Künstliche Intelligenz weiter aus. Damit bildet die TU Berlin den Kristallisationspunkt der außerordentlich reichhaltigen Berliner Wissenschaftslandschaft zu den Themenbereichen Big Data, Maschinelles Lernen sowie Künstliche Intelligenz und übernimmt eine weltweit sichtbare Vorreiterrolle. Insgesamt werden die Bereiche mit rund 16 Millionen Euro in den kommenden Jahren gefördert.

Rückwirkend zum 1. August 2018 fördert das Bundesforschungsministerium (BMBF) den Aufbau eines neuen Berliner Kompetenzzentrums für Maschinelles Lernen (BZML) mit einer Summe von rund 8,5 Millionen Euro über vier Jahre. Geleitet wird das interdisziplinär arbeitende BZML von Dr. Klaus-Robert Müller, Professor für Maschinelles Lernen an der Technischen Universität Berlin. Das Zentrum ist eines von insgesamt vier neu zu gründenden deutschen Kompetenzzentren mit dem Schwerpunkt praxisrelevante Anwendungen von maschinellem Lernen in Deutschland.

Parallel dazu verkündete das BMBF, dass das Berlin Big Data Center (BBDC) weitere drei Jahre lang mit einer Gesamtsumme von rund 7,5 Millionen Euro gefördert wird. Das BBDC hat seinen Sitz seit 2014 ebenfalls an der TU Berlin und wird geleitet von Dr. Volker Markl, Professor für Datenbanksysteme und Informationsmanagement an der TU Berlin, der auch Co-Direktor des neuen BZML ist.

Ziel des BZML ist es, die Synergieeffekte der Berliner Wissenschaftslandschaft und die international wegweisende Grundlagenforschung im Bereich des Maschinellen Lernens zu bündeln. „Das BZML beinhaltet mehrere Schwerpunkte“, erläutert Klaus-Robert Müller, der auch Co-Direktor des BBDC ist: „Zum einen geht es darum, die theoretischen und algorithmischen Grundlagen des Maschinellen Lernens voranzutreiben. Weitere Schwerpunkte liegen darin, neue wissenschaftlich-technische Anwendungen des Maschinellen Lernens zu erschließen und genuin neue Forschungsbeiträge in den interdisziplinären Bereichen Biomedizin, Kommunikation und Digital Humanities zu realisieren.“ Nicht zuletzt will das BZML maschinelle Lernverfahren verständlich

und nachvollziehbar gestalten, damit sie den Weg aus der Grundlagenforschung in die industrielle und wissenschaftliche Anwendung finden. „Big Data ist heute der zentrale Baustein in der Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Daher ist die anhaltende Förderung der Grundlagenforschung in diesem Bereich nach wie vor extrem wichtig, da die Wissenschaft immer wieder die Grenzen der Technologie aufbrechen muss“, so Volker Markl.

In einem Kurzvideo anlässlich des Pre-Research-Forums „New Health“, eines Verbundprojekts der Berliner Universitäten und der Charité, spricht Volker Markl über Möglichkeiten und ethische Herausforderungen der Data-Science-Forschung und die Verantwortung der Wissenschaft, Forschung auch in die Gesellschaft zu tragen.

research.forum.tu-berlin.de

Katharina Jung "TU intern" Oktober/November 2018

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