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TU Berlin

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Forschung

Medizin trifft Technologie

Neuer gemeinsamer Bio- und Medizintechnologie Campus für TU Berlin und Charité soll in Berlin-Wedding entstehen

Auf dem Weddinger Charité-Gelände (Virchow-Klinikum) soll das gemeinsame Wissenschaftshaus „Der Simulierte Mensch“ entstehen (Pfeil).
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Hier das aktuelle Organmodell für die Diagnostik
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Die TU Berlin und die Charité bauen ihre Kooperation zu einer strategischen Partnerschaft aus und entwickeln einen gemeinsamen Bio- und Medizintechnologie Campus an der Seestraße in Berlin-Wedding. Dort sollen Forschungsthemen aus Biotechnologie und Medizin miteinander verzahnt und drängende Fragestellungen in Onkologie, Immunologie sowie Regenerativer Medizin erforscht werden. Kernstück des Campus soll das neue Wissenschaftshaus „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) sein. Dieses wurde im April 2018 vom Wissenschaftsrat zur Förderung in Höhe von 34 Millionen Euro empfohlen, anteilig finanziert durch den Bund und das Land Berlin im Rahmen des Programms für Forschungsbauten an Hochschulen.
In dem Gebäude werden künftig Mediziner*innen mit Natur­wissen­schaftler*innen und Ingenieur*innen verschiedener Fachbereiche Seite an Seite daran arbeiten, humane Modellsysteme mithilfe neuer Technologien wie Kultivierung von Geweben auf Chip-Systemen oder Methoden des 3D-Biodruckens zu simulieren.

Der Mitinitiator Roland Lauster präsentiert den Prototyp „Human on a Chip“
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„Die Simulation humaner Gewebe eröffnet besonders im Bereich neuer Krebstherapien und Infektionen völlig neue Forschungsansätze, die eine hohe klinische Relevanz aufweisen. So treffen sich die beiden Disziplinen Medizin und Biotechnologie beispielsweise im Bereich der Immuntherapien von Krebserkrankungen“, erklärt Prof. Dr. Roland Lauster, Initiator von Si-M und Leiter des Fachgebiets Medizinische Biotechnologie an der TU Berlin.

Prof. Dr. Andreas Thiel, Leiter der Arbeitsgruppe „Regenerative Immunologie und Altern“ an der Charité und ebenfalls Initiator, ergänzt: „Die entsprechenden Forschungsfelder entwickeln sich zurzeit in einem rasanten Tempo. In den Laboren des Si-M könnten auch erstmals neue analytische Methoden zur Anwendung kommen, mit denen die Diagnose von Krankheiten und die Prognose des Ansprechens auf moderne Therapien sehr viel spezifischer durchgeführt werden können, als es bisher der Fall ist.“
Diese Forschungsthematik wird nicht nur einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Etablierung neuer Diagnose- und Therapie-Strategien leisten, sondern auch Tierexperimente ersetzen.   

Lange Kooperation

Die Charité und die TU Berlin kooperieren bereits seit vielen Jahren. Aktuell laufende Drittmittelprojekte, an denen beide beteiligt sind, umfassen ein Fördervolumen von rund 19,3 Millionen Euro. Gemeinsam forschen die Charité und die TU Berlin mit weiteren Partnern beispielsweise in fünf Sonderforschungsbereichen, drei Einstein-Zentren und zwei Exzellenzclustern. Im aktuellen Exzellenzstrategie-Wettbewerb sind die Charité und die TU Berlin bei drei Anträgen für Exzellenzcluster gemeinsam vertreten.

Susanne Cholodnicki, "TU intern" 25. Juni 2018

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