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TU Berlin

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Forschung

Klimaschutz im Fokus

Gemeinsame Forschung von TU Berlin und UdK Berlin für einen energieeffizienten Campus

Lupe

Für gutes Klima sorgt die Kooperation der TU Berlin mit der UdK Berlin. Seit 2016 entwickeln sie gemeinsam den energieeffizienten Hochschulcampus Berlin-Charlottenburg, kurz „EnEff:HCBC“. Im gleichen Jahr beschloss das Bundeskabinett den Klimaschutzplan 2050, der ein weitgehend treibhausgasneutrales Deutschland vorsieht.

An diesem Punkt setzt das Forschungsvorhaben der Kooperationspartner an. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Klimaschutzziele der Bundesregierung bereits 2025 zu demonstrieren“, sagt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel vom Institut für Energietechnik der TU Berlin. Dies geschehe durch eine energetisch und ökonomisch sinnvolle Kombination aus Energieeinsparung durch energetische Gebäude- und Anlagensanierung, lokale Gewinnung von erneuerbaren Energien und einem Wärmeverbundnetz. Entscheidend dabei sei, die Energieeinsparung nicht pro Gebäude, sondern für ein ganzes Quartier zu denken.

Im März wurden die ersten Ergebnisse öffentlich vorgestellt. Sowohl bei der Gebäudehülle als auch im Anlagenbereich haben die Wissenschaftler*innen bereits hohe Energieeinsparpotenziale identifizieren können. Gleichzeitig haben sie Ressourcen zur Nutzung von Umweltenergien, vor allem in der Solarenergie und der bisher ungenutzten Abwärme, gefunden. „Bei idealer Umsetzung der energetischen Maßnahmen und Nutzung der regenerativen Potenziale könnten wir über 80 Prozent des derzeitigen Primärenergiebedarfs einsparen oder durch Umweltenergien decken“, sagt Kriegel. Das Forscherteam hat für den Campus etwa 1000 einzelne energetische Einsparmaßnahmen entwickelt und bewertet. Mit Hilfe einer softwarebasierten Lösung können nun die kosteneffizientesten und effektivsten Maßnahmen identifiziert werden. „Damit wird die Bilanzgrenze vom Einzelgebäude auf das Areal verlegt, was Zeit und Kosten spart, da nicht mehr gebäudeweise nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) saniert werden muss, um die Klimaschutzziele für den Campus zu erreichen“, sagt Projektkoordinatorin Barbara Münch. Mit der Umsetzung der Ergebnisse soll bereits in diesem Jahr begonnen werden.

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 13. April 2018

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