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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Kaltes, klares Wasser

Lupe

Elena Matta spricht sehr gut Portugiesisch. Dies war nur eine Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertation zum Thema „Multi-dimensional flow and transport modeling in Icó-Mandantes Bay, Northeast Brazil“. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wasserwirtschaft und Hydrosytemmodellierung der TU Berlin befasste sich mit der Simulation von Strömungs- und Transportprozessen in der Icó-Mandantes-Bucht, der bedeutendsten Bucht des Itaparica-Stausees in Brasilien, und darauf aufbauend mit der Verbesserung des lokalen Wasserressourcenmanagements. „Dieser Stausee ist vielfältigen konkurrierenden Nutzungen wie etwa Wasserversorgung für die Bevölkerung, Bewässerung und Wasserkraft ausgesetzt“, sagt Matta. „Hinzu kommen Belastungen wie Dürre, Aquakulturen und stoffliche Belastungen nach Starkregen, was zu erheblichen ökologischen und sozioökonomischen Problemen geführt hat.“ Bei ihren Berechnungen zum Wasserressourcenmanagement fand sie heraus, dass auch der Wind und die Temperatureffekte einen bedeutenden Einfluss auf die Hydraulik und Wassergüte haben und daher berücksichtigt werden sollten. Mit ihrem Lösungsansatz reiht sich Matta in die Riege der Forschenden ein, die die Probleme des Stausees in den Griff bekommen wollen.

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 19. Januar 2018

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